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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ZANDELLE - Vengeance Rising
Band ZANDELLE
Albumtitel Vengeance Rising
Label/Vertrieb LMP/SPV
Homepage www.zandelle.com
Verffentlichung 10.11.2006
Laufzeit 55:10 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Die 1996 gegrndete US-Metal-Formation Zandelle hat auf den ersten Blick drei schwerwiegende Probleme: Einen doofen Bandnamen,inklusive doofem
Cover,Line-up-Schwierigkeiten und deshalb seit vier Jahren keine Platte drauen! Keine guten Vorraussetzungen, um 2006 zu punkten, zumal die Musik des griechischstmmigen Haufens weder originell noch irgendwie eigenstndig ist. Die vier Krieger spielen auf "Vengeance Rising" keyboardfreien Metal, bei dem Snger George Tsalikis des fteren durch seine durchschnittliche
Stimme auffllt, und haben die Platte selbst produziert. Das kann aber nicht gut gewesen sein, da Mystic Prophecy-Snger und Produzent R.D. Liapakis mit Christian Schmid das Ganze noch mal berarbeitet haben. Normalerweise klingen Lias Produktionen um einiges knackiger. Hier liegt aber besonders im Schlagzeugbereich einiges im argen. Bei den elf Songs merkt der Hrer wie viel Mhe und Ehrgeiz die Jungs hineingesteckt haben, so gibt es kleine Zwischenstcke wie "Invitation" oder "Awakening", eine Trilogie, die sich mit der Beowulf-Saga beschftigt und logischerweise "The Beowulf Trilogy" heit, oder ein Instrumental namens "Prophecy". Auch schafft man es, einigen Songs einen epischen Touch zu verleihen, strauchelt aber in der Disziplin durchweg spannende Tracks zu schreiben, was besonders bei dem abschlieenden, neun Minuten Monumentalstck "Necromancer" auffllt.
Zandelle haben (noch) nicht die Sicherheit und Routine anderer Bands und vielleicht auch nicht deren Knnen beim Songschreiben. Deshalb ist "Vengeance Rising" nur unterer Durchschnitt und wird auf dem bervollen Mark kaum eine Chance haben.
   
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