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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

EXTERMINATOR - Slay Your Kind
Band EXTERMINATOR
Albumtitel Slay Your Kind
Label/Vertrieb Skydra Management (Promotion)
Homepage www.exterminator.be
Verffentlichung 06.10.2006
Laufzeit 39:40 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 4 von 15 Punkten
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Manchmal htte ich auch gerne was von dem Zeug, das sich einige Promoter offensichtlich vor dem Verfassen der den Promos beiliegenden Infozettel reinpfeifen. Da wird mit Superlativen um sich geschmissen, dass es nur so kracht. So auch im Fall der belgischen EXTERMINATOR, die bereits seit 1991 existieren und mit der Aufforderung "Slay Your Kind" in die vierte Runde im Musikzirkus einschwenken.
Der Titelgeber und Opener "Slay Your Kind" knppelt im Bereich Death/Thrash im guten Andy Laroque-Sound noch ordentlich durch, den Rest kann man sich dann aber grtenteils schenken. Fast alle Songs klingen total uninspiriert und haben nur ab und an mal einen echten mitreienden Moment. Zwar legen die Herren Wert auf Abwechslung, nur passt das alles nicht richtig zusammen. So z.B. das seltsame Zwischenstck "Cannibalistic Paranoia" mit seiner unpassenden Erzhl-Stimme oder "732 Poitiers", in dem Vocals der unterschiedlichsten Tonlage mehr gegen- als miteinander agieren. Dazu kommt ein so dermaen knstlich eingebautes, unntzes Solo, dass man sich unwillkrlich den letzten Track "La Souffrance" herbei sehnt. Und dann nimmt das Grauen gar kein Ende mehr! Flauschige Schunkel-Melodien, die jede Happy Metal-Band der Welt wie Grindcore erscheinen lassen, sorgen neben himmelschreiend weinerlichem und nervttendem klarem Gesang (auch in "Inside The Pyramid") fr nachhaltiges Entsetzen beim Hrer.
Nein Leute, nicht mit mir. Die paar netten Stellen, die auf "Slay Your Kind" sind, reichen einfach nicht. Da braucht man sich auf der anstehenden "Monsters Of Death Tour" mit UNLEASHED, GRAVE, ENTOMBED und DISMEMBER (wie geil wird das eigentlich!?) keine Sorgen zu machen, wenn man zu spt kommt und EXTERMINATOR verpasst.
   
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