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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DOM DRACUL - Attack On The Crucified
Band DOM DRACUL
Albumtitel Attack On The Crucified
Label/Vertrieb Blasphemous Underground Productions
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Verffentlichung 20.10.2006
Laufzeit 38:10 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 9 von 15 Punkten
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1998 im schwedischen Gtheborg gegrndet nahm DOM DRACUL unter den Fittichen von Alleinherrscher Therramon den mehr oder weniger blichen Werdegang. Sprich es wurden Demos in den Underground geholzt, auf die ein Label (Satanic Propaganda Records, Schweden) aufmerksam wurde und zwei Folgealben verffentlichte. Eins davon war 2003/2004 "Attack On The Crucified", das nun vom neuen Partner Blasphemous Underground Productions in Frankreich zusammen mit weiteren Platten DOM DRACULs erneut auf den Markt geworfen wird. Warum? Keine Ahnung. Aber gut so, denn sonst wrde ich den dreckigen Old School Black Metal des Schweden immer noch nicht kennen.
DOM DRACUL hat die gleiche Schulbank gedrckt, wie die Landesgenossen von ARMAGEDDA und CRAFT. Demnach rumpelt und scheppert es zwar gewaltig im morschen Geblk, trotzdem setzt man aber neben den typisch frostigen Riffs und den verhallten Vocals auf eine gewisse rockige Basis. Im vorliegenden Fall ist diese eher subversiv vorhanden, macht aber den Reiz des Albums aus. So kann man bei den meist im Midtempo gehaltenen, schwefelschwangeren (©) Kompositionen mitunter grimmigen Antlitzes das Haupt nicken, whrend man die totale Zerstrung smtlicher Hochglanz-Produktionen liefernder Studios plant. Wunderbar verquer sind auf "Attack On The Crucified" auch die Soli, die zwar auf den ersten Hr total daneben klingen, dann aber doch exakt in die grimmigen Songs reinpassen. Dass DOM DRACULs Eigenstndigkeit trotzdem etwas auf der Strecke bleibt, kann man z.B. bei "No Hope For Heaven" oder "Unholy Merciless Hate" locker an der Nhe zu BATHORYschem Gestampfe ausmachen. Dazu bekennt man sich aber, indem das Album mit dem Cover "You Don't Move Me (I Don't Give A Fuck)" abgerundet wird. Zu dreist fr meinen Teil ist aber das Riffing beim Titelsong von MAYHEMs "Freezing Moon" "inspiriert", aber das ging ja schon unzhligen anderen Combos so.
Wie auch immer, DOM DRACUL gefallen mit ihrer sperrigen und kompromisslosen Art sicher nicht nur mir, weswegen alle Freunde der schwedischen Rumpel-Schule mal ein Ohr riskieren sollten.
   
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