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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

AGRO - Ritual 6
Band AGRO
Albumtitel Ritual 6
Label/Vertrieb Armageddon Music
Homepage www.agro-metal.com
Verffentlichung 13.10.2006
Laufzeit 55:19 Minuten
Autor Pierre Lorenz
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Seit 14 Jahren gehren AGRO zur Speerspitze des sdafrikanischen Undergrounds und sie haben sich whrenddessen zu einer ernstzunehmenden Thrash bzw. Melodic Death Band gemausert. Bereits das 1999er "The Tree" wurde im Rock Hard berdurchschnittlich gut bewertet, zu dieser Zeit verffentlichten AGRO ihre Alben noch in Eigenregie. In Sdafrika selbst sind sie jedem Metaller ein Begriff, hierzulande gab es bis auf einen kurzfristigen Auftritt beim Wacken Open Air vorerst kaum Mglichkeiten um auf sich aufmerksam zu machen. Cliff und Shane fliegen seit diesem Gig angeblich jedes Jahr nach Wacken um den Kontakt zur europischen Szene zu halten.
"Ritual 6" vereint DARK TRANQUILITY und eher klassischen Heavy Metal mit einem Hauch der frhen SEPULTURA. Es gibt definitiv schlechtere Mischungen. Shane Pennycott hat einige der Leadgitarren mehrstimmig eingespielt, so dass es zumindest auf CD nicht weiter auffllt dass er der einzige Klampfer bei AGRO ist. Die Vocals sind sehr thrashig gehalten und erinnern bis auf einige geniale Ausnahmen ("Time Heals Old Wounds" und "Willowmore" in den Strophen) stark an 80er Prgeleien. Bezglich der Keys habe ich nichts negatives zu vermelden, sie erweitern das Soundspektrum und wurden ideal in's Arrangement eingepasst. Natrlich drfen auch Ethnoparts nicht fehlen wenn man schon aus Afrika kommt. So wurden in "TR333" in Anlehnung an Opeth 4 doomige Zeilen in die Mitte zwischen entspannte Clean Chords und Bongo Trommeln gesetzt.
Die Band spielt sich auf dieser CD durch smtliche Facetten melodischer Todesmusik, was eigentlich geil ist und mit der beigefgten Thrashnote eine theoretisch erfolgssichere Kombination ergibt. Allerdings wirkt dieses Procedere auf mich oftmals auch ein wenig unsicher, so als wre man noch auf der Suche nach dem was man eigentlich spielen will. Besonders Shouter Cliff knnte gut und gerne noch etwas berzeugender rberkommen. Im Hidden Track hrt man eben diesen brigens beim Improvisieren auf einen fertigen Instrumentaltrack, das beweist zumindest seinen Sinn fr Humor. Insgesamt denke ich, mit "Ritual 6" werden die 5 Metaller ihren guten Ruf international weiter ausbauen knnen. Solide Platte.
   
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