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Das Besetzungskarussell hat sich während der langen Jahre, in denen UFO ihr Unwesen treiben, bereits sehr oft gedreht. Seit Gitarrenmeister Vinnie Moore die Saiten bei den alten Herren dehnt, ist im Hause UFO wieder alles beim besten. "You Are Here" ist ein geiles Album, das auch live 100%ig überzeugen konnte, auch wenn die notorischen Nörgler und Schenker-Fans natürlich nicht glücklich waren. Die müssen aber taub sein, denn Moore zauberte sich die schönsten Licks aus den Pfoten. Mit "The Monkey Puzzle" legen die Gentleman nach und siehe da, die Scheibe ist der Hammer! Drum-Hure Jason Bonham hat der Band den Rücken gekehrt (so müssen wir wenigsten keine seiner furchtbaren Background-Vocals mehr ertragen) und wieder den Drum-Hocker für Andy Parker geräumt. Außerdem suchte man wieder die Studiodienste von Tommy Newton auf, der "The Monkey Puzzle" einen warmen und druckvollen Sound verpasste und die schönen Songs im rechten Licht erscheinen lässt. Diese sind allesamt von feinster Güte und begeistern von der ersten Note an. Dabei spielt es keine rolle, welchen Song man anspielt, hier wimmelt es von feinstem Boogie, strammen Heavy-Rock-Grooves und witzigen Lyrics. Einmal mehr erzählt Phil Mogg Schwänke aus seinem Leben und spielt den großen Entertainer. Dabei wird er durch die überirdische Gitarrenarbeit Moore's unterstützt, die mir eine Gänsehaut nach der anderen beschert. Das Ding müssen sich alle Fans von klassischem Rock besorgen. Buy or die! Anspieltipps: "Hard Being Me", "Some Other Guy", "Who's Fooling Who", "Black And Blue", "Drink Too Much", "Rolling Man" und ""Kingston Town". |
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