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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

H.I.M. - Love Metal
Band H.I.M.
Albumtitel Love Metal
Label/Vertrieb Gun Records / Supersonic Records
Homepage www.him-music.de
Verffentlichung 14.04.2003
Laufzeit 47 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Das Hassobjekt "echter Metaller" und der Liebling vieler Teenies und kleinen Vampirmdels, Ville Vallo ist zurck mit einer neuen Platte seiner Band HIM. Diese ist auf den kitschigen Namen "Love Metal" getauft worden. Das Pentagramm auf dem Cover ist in Herzform. Warum ist es nicht in Rosa? Bleiben wir mal objektiv. Optisch ist der Haufen fr uns Kerle ein Supergau und wir werden nie verstehen, was an Ville toll ist. Die ersten beiden Platten "Greatest Lovesongs 666" und "Razorblade Romance" boten qualitativen Gothic Rock, whrend der letzte Longlayer "Deep Shadows And Brilliant Highlights" (grokotziger Titel, Jungs!) doch superglattgebgelt war. So hatte ich auch keine Erwartungen als ich mich an die Rezension dieses Albums machte. Doch was ist das, der Opener "Buried Alive By Love" hat Zhne, Eier und Klauen. Sind das HIM? Klar, die Schmachtstimme von Ville ist berall zu erkennen, aber hier wird wieder richtig gerockt. Net bel! Das nachfolgende "Funeral Of Hearts" ist eine coole Schmachtnummer und Singleauskopplung, bei der Kommerz und Herz nahe beieinander liegen. Kompositorisch hchst wirksames Ohrwurmfutter mit tollen Melodien. Geschickt und sehr 70s - lastig wurden die Keyboards eingebaut, die ich sonst bei hnlich gelagerten Bands als zu penetrant betrachte. Es hat der Band gut getan den finnischen Produzenten Hilli Hillesma wie beim Debut zu nehmen, der die Platte relativ rau gelassen hat, so dass Ecken und Kanten zu hren sind. berhaupt wirkt die ganze Platte um einiges dsteres als der Vorgnger, so dass wirklich wieder von Gothic Rock gesprochen werden kann. So knnen natrlich einige Teenies verschreckt werden, aber diese werden teilweise geschickt durch die verschiedenen ruhigen, atmosphrischen oder die Midtempo Nummern gehalten werden knnen. Ich denke da nur an das wirklich berragende mit einem an Black Sabbath erinnernden Riff ausgestattetem "Fortress Of Tears". Schwachpunkte sind wider Erwarten keine auszumachen, so dass ich die Platte ruhigen Gewissens empfehlen kann., auch wenn sie an Bands wie Sentenced oder Poisonblack in Punkto Sonwriting und Emotionen nicht herankommen. Mich strt halt der Kitschfaktor!
   
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