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22. Jul 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THIASOS DIONYSOS - Satyr
Band THIASOS DIONYSOS
Albumtitel Satyr
Label/Vertrieb Thrym Rex
Homepage www.thiasos-dionysos.net
Verffentlichung 26.09.2005
Laufzeit 51:31 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Andr Groschopp, der kreative Kopf hinter THIASOS DIONYSOS, hat "Satyr" im Quasi-Alleingang verbrochen und man merkt der Platte das Herzblut, das er dabei vergossen hat, zu jeder Zeit an.
Geboten wird auf dem mit einem weniger gelungenen Cover geschmckten Silberling deutscher Pagan Metal mit viel Pathos. Deutsche Texte mit heidnischem Gedankengut sind natrlich Pflicht, wobei man dem Mann zu gute halten muss, dass sie zumeist wohlklingend durch die Gehrgnge flieen und nur selten steif wirken. Musikalisch bekommt man das, was man erwartet und noch einen ganzen Tacken mehr. Das metallische Grundgerst fut irgendwo im Bereich des gemigten Black Metals, was auch fr die kehligen Vocals gilt. Hier gibt es aber zudem noch klare Passagen und Gruppen-Gesnge ("Der Ahnenruf"), die beide noch nicht ganz so rund klingen, wie sie das knnten. Viel Abwechslung und viel Ideenreichtum wird auf der Seite der eher nicht-metallischen Instrumentierung bewiesen, indem dort akustische Klampfen, Geigen ("Satyr"), wunderbar gefhlvolle Flten und mannigfaltig intonierte Keyboards das Spektrum erweitern. Das alles klingt jedenfalls nachvollziehbarer als die Samples einer meckernden Ziege in "Heidrun"...
Insgesamt bekommt man mit THIASOS DIONYSOS' "Satyr" Pagan Metal der Oberliga geboten, der durch Vielfalt, Spielfreude und griffige Melodien begeistern kann. Wenn man ein paar holprige Stellen ein wenig ausbauen kann und anstelle des Computers jemanden aus Fleisch und Blut die Felle gerben lsst, kann das in Zukunft sicher noch getoppt werden. Und erinnert sich noch jemand an CRYPTIC CARNAGE? Damit knnte man THIASOS DIONYSOS noch am ehesten vergleichen.
Anspieltipps: "Thyrsos, The Stick Of Mainades", "Satyr"
   
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