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24. April 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

VADER - Impressions In Blood
Band VADER
Albumtitel Impressions In Blood
Label/Vertrieb Regain Records
Homepage www.vader.pl
Verffentlichung 04.09.2006
Laufzeit 37:18 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Eine der fleiigsten, wenn nicht die fleiigste Death-Metal-Band zwischen den und aus Polen und erfreut ihre treue Anhngerschaft in wonniger Regelmigkeit mit neuen Releases. Nach der Appetizer-EP "The Art Of War" gib es nun in Form von "Impressions In Blood" den Full-Length-Hammer hinterher.
Ein symphonisches Intro erffnet die mit einer blutigen Collage von Knstler Seth verschmierte Platte und macht schnell die Bhne fr "Shadowfear" frei. Doublebass-getrieben steigert sich die osteuropische Kampfmaschine unaufhaltsam vom drckenden Midtempo in halsbrecherische Raserei, um gegen Ende in einen schwungvollen Banger umzuschlagen. Ein ungewhnliches, Bass-lastiges Break mit zackigem Thrash-Riffing und typischem VADER-Solo bildet das Herzstck von "As Heavens Collide...", whrend "Helleluyah!!! (God Is Dead)" vor allem durch den dem Intro hnlichen Synthie-Auftakt Marke DIMMU BORGIR hervorsticht. Aber auch der massive und eingngige Refrain, stotternde Leads und die wiederum ausgepackte Groove-Keule sorgen hier fr anhaltende Begeisterung. Straight forward rattert man dann ber das "Field Of Heads", das erst gegen Ende mit einem tribal-migen Ausklang Zeit zum Luftholen lsst. Bei "Predator" sind wieder bombastische Keys mit am Start, die diesesmal an NILE erinnern. Dann wird mit einer ungeheuer schweren Walze erst mal alles an Kleinholz planiert, was die Herren mit ihrem unbndigen Geholze bisher angehuft haben. Sogar klammheimliche Melodien wehen einem hier entgegen, was auch fr das folgende "Warlords" gilt. Danach wird wieder das volle Brett gefahren, im Temporausch massakrieren die Polen nach bekannten Konzept und bei fettem Sound munter weiter. Erst der Rausschmeier "The Book" zgelt den Wahnsinn wieder etwas, besticht er doch durch zwingendes Riffing und eingngige Parts im Midtempo.
Fazit: VADER liefern wie gewohnt 100% Qualitt ab und das wie immer mit dem fr sie scheinbar mhelosen Gespr fr gutes Songwriting. Tempofetischisten werden genauso bedient wie Freunde des gepflegten Moshs, bevorzugt werden aber natrlich erstere. Die Synthie-Einlagen stellen eine nette Abwechslung dar, sind aber unterm Strich nicht mehr als schmckendes Beiwerk einer passend betitelten Scheibe.
   
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