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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DREAM THEATER - Score: 20th Anniversary World Tour Iive With The Octavarium Orchestra
Band DREAM THEATER
Albumtitel Score: 20th Anniversary World Tour Iive With The Octavarium Orchestra
Label/Vertrieb Rhino Records
Homepage www.dreamtheater.net
Verffentlichung 25.08.2006
Laufzeit 157:13 Minuten
Autor John Schmitz
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Die Herren von DREAM THEATER sind nicht nur fr atemberaubenden Progressive Metal bekannt, sondern auch fr ihre Geschftstchtigkeit. So sind die Ticketpreise im Laufe der Jahre in schwindelerregende Hhen geklettert und Shirts kann man sich schon lange nicht mehr von den Amis leisten. Damit spter die Rente stimmt, geizen DT somit auch nicht mit Verffentlichungen. Man bekommt fast den Eindruck, dass nach jeder Scheibe eine Live-DVD, eine Live-CD oder gar beides auf den Markt geschmissen wird. Dass es dabei hervorragende Releases gab ("Live Scenes From New York?) und weniger gelungene ("Live In Budokan", "Once In A Livetime"), wissen wir. Bleibt nun die Frage, wie "Score: 20th Anniversary World Tour Iive With The Octavarium Orchestra" ausfllt, das als dreifache CD oder als doppelte DVD zu erstehen ist. Der Anlass des Ganzen ist jedenfalls logisch, denn es gilt das 20 jhrige Bandjubilum zu feiern. Zu diesem Anlass hat man ein 30-kpfiges Orchester nach New York geladen, um gemeinsam live ordentlich auf den Putz zu klopfen. Den Anfang macht allerdings die Band ohne Orchester und steigt mit "The Root Of All Evil" und "I Walk Beside You" ins Programm ein, bevor Track Nummer drei fr erstes Staunen sorgt. "Another Won" vom MAJESTY Demo, ein Uralter Schinken von 1986, findet seinen Weg in die Setlist. Cool! Auch das folgende "Afterlife" sorgt fr gute Stimmung, so dass die Freude auf mehr gro ist. Obwohl sich DREAM THEATER bei der Setlist hauptschlich auf das aktuelle Album "Octavarium" konzentrieren, ziehen sie immer wieder eine kleine berraschung aus dem rmel. So wird auch "Raise The Knife", ein berbleibsel aus den "Falling Into Infinity" Sessions, gezockt. Zu Beginn von Disc Nummero zwo kommt dann erstmals das Orchester beim monumentalen "Six Degrees Of Inner Turbulence" zum Zuge und begleitet die nachfolgenden, eher ruhigen Stcke, bevor die orchestrale Klangwelt beim atmosphrischen "Octavarium" in vollem Glanz erstrahlt, um nach der Zugabe "Metropolis" ein Ende zu finden. Das ist groes Tennis! Der Sound auf "Score: 20th Anniversary World Tour Iive With The Octavarium Orchestra" ist, wie bei den New Yorkern blich, aller erste Sahne und vor allem Snger James LaBrie klingt besser als auf vergangenen Live-Alben. Diese knapp 160 Minuten kann sich kein DT-Fan entgehen lassen!
   
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