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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

VIRGIN STEELE - Vision Of Eden
Band VIRGIN STEELE
Albumtitel Vision Of Eden
Label/Vertrieb T&T Records / Soulfood
Homepage www.virgin-steele.com
Verffentlichung 08.09.2006
Laufzeit 1:19:35 Minuten
Autor Stefan Baumberger
Bewertung 1 von 15 Punkten
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Endlich knnen wir wieder beruhigt schlafen. Am besten nehmen wir dazu als Hintergrundbeschallung das neue Album von Virgin Steele. Wer da nicht nach dem dritten Lied einschlft, hat vorher vermutlich in Kaffee gebadet. Wenn das Album tatschlich die Stimmung im Garten Eden widerspiegeln soll, bevorzuge ich lieber einen Klatsch und Tratsch Abend bei meiner Oma!
Das "Erfolgsrezept": Man programmiere ein absolut langweiliges Schlagzeug mit so wenig Abwechslung wie mglich, spiele ein paar Gitarrenspuren mit einem billigen Effektgert ein, singe, als htte man keinen Spa dabei und drehe das darber gespielte Keyboard-Klavier so laut, dass der Rest gerade noch wahrzunehmen ist. Der ganze Einheitsbrei wird dann noch hier und da durch ein paar Schreie aufgepppelt, damit man wenigstens zwischendurch mal aufwacht.
Bandgrnder und Chef David Defeis zeigt zwar, dass er mit seiner Stimme umzugehen wei, setzt das aber leider sehr lustlos um. Zudem geniessen die Keyboard- und Orchesterarrangements eine zu groe Prioritt. Dadurch geraten die anderen Instrumente zu weit in den Hintergrund, wie es sich eigentlich fr True Power Metal gehrt. Edward Pursino und Josh Bock, die sich die Bass- und Gitarrenparts teilen, mssen sich daher wohl sehr vernachlssigt fhlen. Dazu kommt einem der Sound arg gewhnungsbedrftig und synthetisch vor. Schlagzeuger Frank Gilchriest konnte bei der Aufnahme allem Anschein nach bequem die Beine hochlegen. Dem Klang und dem Abwechslungsreichtum nach war hier kein meschliches Handwerk im Spiel.
   
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