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25. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

AXEL RUDI PELL - Mystica
Band AXEL RUDI PELL
Albumtitel Mystica
Label/Vertrieb SPV
Homepage www.axel-rudi-pell.de
Verffentlichung 25.08.2006
Laufzeit 58:09 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Das 11. Studioalbum neben einer Best Of, zwei Livealben und drei Balladen Samplern bringt der umtriebige Gitarrist Axel Rudi Pell nun mit dem Namen "Mystica" heraus. Wieder bekommen seine Fans das was sie wollen! So hat man nach dem ersten Durchlauf der Scheibe wirklich das Gefhl einige Songs schon zu kennen, was aber daran liegt, dass Axel keinen Millimeter von seinem Kurs abdriftet und so einige Parts logischerweise Deja Vues hervorrufen! Aber nach einigen Durchlufen habe ich den Mann verstanden! Im Gegensatz zu Altersgenossen wie W.A.S.P. oder Running Wild wird Axel mit den Jahren immer besser im Songwriting und die Produktionen werden fetter. "Mystica" hat den besten Sound aller Scheiben, was das erneute Hinzuziehen von Charlie Bauerfeind (Blind Guardian) fr das Mastern rechtfertigt. Der Mann hat meiner Meinung nach der Scheibe den letzten Kick gegeben. Frher klangen die oft bewusst simpel gehaltenen Schlagzeugspuren von Wunderdrummer Mike Terrana (Rage) gerne etwas dnn, was besonders meine Ohren auf der "Oceans Of Time" strte, wo Axel mit seinem jahrelangen Sidekick Ulrich Psselt noch alles allein gefummelt hat. Das ist nun vorbei. Auch im Hrtegrad hat der Herr Pell nach den etwas schwcheren, aber keineswegs schlechten Studioalben "Shadow Zone" und "Kings And Queens" wieder mehr die Streitaxt kreisen lassen, so dass nach dem obligatorischen Intro Uptemporocker wie "Fly To The Moon", "Living A Lie" und Livegranaten wie der Midtempohit "Rock The Nations" mehr Metal als sonst sind. Lngere, epischere Songs wie das geniale "Valley Of Sins" oder das unbeschreibliche Titelstck, was wirklich mystisch rberkommt ergnzen den Reigen perfekt. Zur berraschung vieler muss ich melden, dass mit der Ballade "No Chance To Live", wo es sich nicht um das Weibsvolk, sondern um gequlte Tiere dreht, nur eine Schnulze auf der Scheibe ist! Dafr hat Axel mit "Haunted Castle Serenade" mal wieder ein nettes Instrumental im Programm. berraschung Nr.2 ist dann das live gerne praktizierte Keyboard-Gitarre Duell im abschlieenden 10 Minuten Kracher "The Curse Of The Damned", wo Ferdy Doernberg und Axel so richtig die Kuh fliegen lassen. ber allem schwebt natrlich die hervorragende Gesangsleistung von Hardline Snger Johnny Gioeli, der mal wieder beweit wer einer der grten Stimmen in der Szene hat und neben dem weite Teile der Konkurrenz superblass aussehen.
Fr mich ist das beste Album seit "The Masquerade Ball" eine uneingeschrnkte Kaufempfehlung mit Langzweitwirkung!
   
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