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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

JOURNEY INTO THE FOURTH DIMENSION - Journey Into The Fourth Dimension
Band JOURNEY INTO THE FOURTH DIMENSION
Albumtitel Journey Into The Fourth Dimension
Label/Vertrieb Lion Music
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Verffentlichung 21.07.2006
Laufzeit 58:06 Minuten
Autor Marek Schoppa
Bewertung 0 von 15 Punkten
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Ich finde einfach keine Worte um diese Platte auch nur ansatzweise in positives Licht zu rcken. Tut mir leid, aber was mir hier als Musik verkauft werden soll, ist dermaen unter aller Sau, dass es fast schon amsant aufstt. Mal vorweg gesagt, es soll sich um over-the-top Instrumental-Shred-Mucke handeln, tja, und das ist es auch, mit dem kleinen Zusatz, dass es over-the-top-Scheie ist! Angefangen bei diesem unterirdisch misslungenen Kindergarten-Cover, ber das Material, dessen Umsetzung und die Produktion ist einfach alles absolut miserabel. Die meisten Shred-Gitarristen spielen schnell, ok, finde ich auch (meistens) ziemlich cool um ehrlich zu sein, aber unser chilenischer Jos hier bernimmt sich derart im Tempo der Stcke, dass einfach gar nichts mehr stimmt! Schon das erste Stck "Phantom Shadows" wird in die Geschichte eingehen als der untighteste Song der Musikverbrechen. Alle Musiker spielen hier in einem Affenzahn so was von gekonnt aneinander vorbei; es ist einfach nicht zu fassen. Ich traute meinen Ohre nicht, als ich die CD zum ersten Mal hrte. Wie kann man so etwas ernst meinen? Man hrt berhaupt nicht, was da eigentlich gespielt wird. Wre der Kram denn wenigsten noch gut produziert und sauber eingespielt, knnte man sich noch ber die Qualitt streiten, aber so ist die gesamte Platte die reinste Lachnummer, kstlich! Ich muss sie einfach mit Humor nehmen, sonst kme ich aus dem Weinen einfach nicht raus. Hin und wieder kann man aber auch so etwas wie Liedgut entdecken, wenn Herr Jos mal zur spanischen Gitarre greift und es etwas ruhiger angehen lsst, doch werden diese Momente darauf wieder gnadenlos mit irgendwelchen Lichtgeschwindigkeitsfiepsern zunichte gemacht. Und als deftigen Bonus gibt es auch noch den Hummelflug im Tempo 300bpm... Kein Kommentar dazu.
Lange Rede, noch vieeeeeeel lngerer Unsinn: Dieser akustische Schrott verdient eine Auszeichnung! Hiermit vergebe ich feierlich, zum ersten und hoffentlich letzten Mal in meiner Schreiberkarriere, eine unbertreffbar abgrundtief schlechte Note. Und Leute, das soll wirklich was heien. Mir fehlen immernoch die Worte.
   
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