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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

V.A. - The Reaper Comes V
Band V.A.
Albumtitel The Reaper Comes V
Label/Vertrieb Heavy Horses Records
Homepage www.thereapercomes.de
Verffentlichung 23.01.2006
Laufzeit 63:23 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung /
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Bereits in die fnfte Runde geht die Underground Sampler-Reihe "The Reaper Comes", die auch dieses Mal mit schmuckem Artwork und prallem, informativem Booklet daherkommt.
Das auf tausend Einheiten limitierte DigiPack startet mit BLACKENED, die melodischen, kraftvollen und eingngigen Thrash zelebrieren und bei denen besonders die gewaltig an James Hetfield erinnernden Vocals hervorstechen. BLEEDING HATE bollern dann derben Death Metal mit heiserem Gesang und tief-trockendem Sound unters Volk, wonach BOOMERANG im starken Kontrast ihre Interpretation des Power Metals abliefern. Nicht ganz meine Baustelle und nicht unbedingt mit einer Killer-Produktion gesegnet. Das erste Highlight markieren dann BOWTOME, die mit fiesem Death/Black Metal und abartigen Vocals punkten knnen. ESCHATON danach gefallen mir mit ihrem Uptempo-Black auch ziemlich gut, den sie mit einem Sample aus "Matrix" einleiten. Schwach sind hier eigentlich nur die hlzernen Drums. EYES SEE RED liefern dann Midtempo-Death mit kehligen Growls und thrashigen Anleihen, der leider einen recht dnnen Sound im Schlepptau hat. Melancholischen Black Metal gibt es hernach von HAGAL, die man sich solange gut geben kann, bis die Vocals einsetzen. Grausam, wie hier versucht wird, den Vorbildern in Sachen Kaputtheit nachzueifern und man auf ganzer Linier versagt. Besser sind danach die Schweizer KNOWHERE, die mir mit ihrem intelligenten, abwechslungsreichen Melodic Black schon an anderer Stelle positiv aufgefallen sind. Atmosphrischen, keyboardlastigen Black bieten im Anschluss LYFTHRASYR, die ihre Sache prinzipiell gut machen, letztlich aber noch etwas identittslos ans Songwriting rangehen. Female fronted Metal fernab suselnden Gothic-Sirenen machen THE MYSTERY, die auf einen eingngigen Refrain und rockige Strukturen setzen, aber nicht ganz mein Fachgebiet sind. Trotzdem nicht verkehrt. NEKROPOLIS hab ich bereits in meinem Review zu ihrer Scheibe "The Perversion Of Humanity" in die Hlle gelobt, weswegen sie auch auf diesem Sampler eine Spitzenposition einnehmen. PROJECT PEACEMAKER bieten soliden Thrash, bei dem mich nur die heftig von DISMEMBER inspirierten Vocals etwas stren. SPELLBOUND danach gehren wiederum zur Elite der Scheibe und gefallen mit zackigem Old School Thrash und druckvoller Produktion. WOLFCHANT als Rausschmeier sind etwas unglcklich gewhlt, da deren schunkliger Folk Metal zwar schne Melodien zu bieten hat, durch das fuchtbar sterile und langweilige Drumming aber einfach nur nerven.
Fazit: Gelungener Underground-Sampler mit zumeist qualitativ gutem Inhalt, der zudem als Bonus noch ein Video zu EDGECRUSHERs "Deeper Than Hate" enthlt.
   
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