|
|
|
|
|
|
|
|
|
Musik-Konsumenten aufgehorcht: Auf dem Tonträger, der jetzt besprochen wird, gibt es ganze 4 Lieder in gut 45 Minuten zu hören. Man kann sich also schon in etwa vorstellen, dass es hier keine leicht verdauliche Kost gibt und schon gar nichts zum "nebenher hören". Anthemon frönen auf "Kadavreski" einen sehr interessanten, eigenwilligen Stilmix aus Prog und Power Metal. Das ganze kommt sehr düster daher und verlangt, wie bereits erwähnt volle Aufmerksamkeit. Die Band schafft es fast die komplette Spielzeit über den Hörer zu fesseln, erzeugt sie doch immer wieder neue Stimmungen, die wiederum immer wieder Bilder vorm geistigen Auge entstehen lassen. Besonders interessant finde ich die Stimme, des Sängers, die mich immer wieder an Matthew Barlow (Ex-Iced Earth) und teils (in den Phrasierungen) an Eric Clayton von Saviour Machine erinnert. Das kann aber auch durchaus daran liegen, dass Kadavreski mich in seiner Art entfernt an die Konzeptalben von Saviour Machine erinnert, stellt es doch selbst ein solches dar... oder wenigstens fast. Der Titelsong weiß nämlich durch ein sehr mutiges Konzept zu beeindrucken, haben doch sämtliche Bandmitglieder jeweils ihren Teil zum Ganzen beigesteuert, ohne zu wissen, was die anderen gemacht haben. Lediglich die letzten Takte hörten sie sich an, um die Übergänge fließender zu gestalten. Im Grunde gibt es hier also 5 Songs in einem. Eine faszinierende Art Musik zu gestalten, hat sie sich doch in anderen Bereichen der Kunst schon bewährt; doch ich wüsste von keiner Metal Band, die das bereits gewagt hat. Auch die restlichen Songs wissen durch Ideenvielfalt und nicht zuletzt ducrh technisches Können zu begeistern. Wer mal etwas ganz anderes hören möchte, tue sich selbst einen Gefallen und gebe diesem Album eine Chance. |
|
|
|