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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HAMMERFALL - Crimson Thunder
Band HAMMERFALL
Albumtitel Crimson Thunder
Label/Vertrieb Nuclear Blast Records
Homepage wwww.hammerfall.net
Verffentlichung 26.10.2002
Laufzeit N/A
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 12 von 15 Punkten
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ber Wahnsinn, die Zeit vergeht wie im Flug, das ist jetzt die vierte Platte von Hammerfall, der Band, die, das mssen auch die grten Gegner zugeben, dem Metal wieder Erfolg brachte. Die andere Seite ist, dass sie uns indirekt die Millionen Hammerfall Clones bescherten, was aber eindeutig die Labels schuld sind. Oder die Fans, die den Quatsch manchmal kaufen...... Whrend die letzte Platte "Renegade" im Gegensatz zu "Legacy Of Kings" einen miesen Sound trotz des Toppproduzenten Michael Wagener hatte, was einige schnreden wollten, die Platte klingt schlapp, Wagener war mal gut, wurde diesmal alles ausgebgelt. Kein anderer als Charly Bauernfeind, vielen von seinen Arbeiten mit Blind Guardian bekannt, zauberte den Spitzensound schlechthin. Oskar hat wieder sein altes Ketten-Nieten-Lederoutfit an, was etwas weniger albern als das Blechdosenoutfit von der letzten Platte wirkt, aber nur etwas! Ansonsten ist die Platte typisch Hammerfall, aber, und jetzt kommt es, ohne den Songwriter und ex Drummer Jesper Strmblad (In Flames Gitarrist). Die Songs haben grtenteils Joachim Cans und Oskar Dronjak geschrieben. Bis auf das gefhlvolle Instrumental "In Memorian", wo endlich auch der nette Stefan Elmgren zeigen darf, was er kann. Erst dachte ich, die Platte wre wie immer, aber Hammerfall haben sich groe Mhe gegeben, die Platte sehr abwechslungsreich zu halten. Schon der Opener "Riders On The Storm" ist ein typischer Hammerfall Ohrwurm, der aber durch die berall allgegenwrtigen fetten Chre gegenber frheren Songs gewinnt! "Hearts On Fire", ein Song, der auch als Single ausgekoppelt wurde, ist ein fein ausgearbeiteter Uptempokracher mit schnem Refrain und eingebautem Mitsingpart, das zndet live bestimmt gewaltig! Etwas mehr Hrte und der Hymnencharakter wie bei dem Titeltrack "Crimson Thunder" steht den Schweden gut zu Gesicht. Bei diesem Track denkt man an einer Stelle, er wre zu Ende, wenn pltzlich der Refrain weitergefhrt wird. Die Laut / Leise Dynamik, welche hier zum Zuge kommt ist vllig unerwartet und wird den Song ebenso zu einem Liveklassiker werden lassen. Wetten? Hammerfall zeigen an solchen Stellen eindrucksvoll, wie man mit einfachen Mitteln eine tolle Atmosphre erzeugt. Auch die einzige Ballade des Albums "Dreams Will Come True" berzeugt, da Joachim nicht nur seine Kopfstimme benutzt, sondern auch in tieferen Lagen singt. Die ganze Platte ist wie schon erwhnt sehr abwechslungsreich und ich knnte noch auf so viele Kleinigkeiten eingehen, wie das Spinnett Outro "bei Heroes Return" oder das geschickte Einbauen von Keyboards an verschiedenenStellen, fasse mich aber kurzund sage: Hammerfall haben alles richtig gemacht, sie sind sich treu geblieben und haben trotzdem nicht vergessen sich weiterzuentwickeln. Let The Hammer Rise!
   
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