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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

TERRORIZER - Darker Days Ahead
Band TERRORIZER
Albumtitel Darker Days Ahead
Label/Vertrieb Century Media Records
Homepage www.terrorizer.us
Verffentlichung 21.08.2006
Laufzeit 39:22 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 10 von 15 Punkten
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1989 rumpelte ein Grindcore-Werk durch den Underground, das Staub aufwirbelte wie zuvor noch kein Grindcore-Album und wie es nach ihm ebenfalls kaum noch eins geschafft hat. Terrorizers "World Downfall" inspirierte unzhlige Grindheads und tut es auch heute noch mit seinem rotzigen Charme, seinen, fr damalige Verhltnisse, beraus talentierten Musikern und nicht zu vergessen, seinen teils schon fast hitverdchtigen Hammersongs. Jeder Grindcore-Fan, der etwas auf sich hlt, hat oder kennt wenigstens diesen Meilenstein extremer Musizierkunst.
Jetzt, 17 Jahre spter, erscheint das zweite Werk der Grind-Pioniere und natrlich war ich gespannt bis ins Mark. Was wrden die Jungs tun, um "World Downfall" zu toppen, ist dieses Album berhaupt zu toppen? Ich denke schon... aber nun mal nicht von den Meistern selber. "Darker Days Ahead" kracht sehr ordentlich durch die Botanik. Der Stil hat sich kaum gendert, man fhrt noch immer die aggressive Mischung aus Grindcore und Death Metal, wie man sie damals zu hren bekam und hier liegt auch der Hund begraben. Das hier ist "World Downfall 2". Es klingt, als wre seit damals kein Tag vergangen. Wahrscheinlich haben sich das die meisten Fans gewnscht (der Song "Dead Shall Rise" hat sogar eine Neuauflage erfahren), ich denke jedoch, dass man es getrost bei der einen Platte htte belassen knnen. So wre man der Gefahr entgangen, den ein oder anderen Kultbonus einzuben. Was bleibt, sind sehr solide Songs in der bereits erwhnten Schnittmenge aus Grind und Death, die zwar zu berzeugen wissen, aber heutzutage lngst nicht mehr so konkurrenzlos sind, wie sie es damals gewesen wren. Von der Urbesetzung sind brigens nur noch 50%, in Gestalt von Jesse Pintado (Ex-Napalm Death) und Pete Sandoval (Morbid Angel) an Bord. Tony Norman (Bass, Gitarre) und Anthony Rezhawk (Gesang) machen ihre Sache allerdings auch keinen Deut schlechter als ihre Vorgnger.
Ach ja... das Intro und besonders das Outro sind vllig berflssige Schei.
Wer sich also eine absolut konsequent-kompromisslose Fortsetzung des Debts gewnscht hat, mge sich die CD kaufen.
   
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