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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THUNDERBOLT - Love & Destruction
Band THUNDERBOLT
Albumtitel Love & Destruction
Label/Vertrieb Massacre Records
Homepage www.thunderbolt.no
Verffentlichung 23.06.2006
Laufzeit 43:12 Minuten
Autor Olaf Reimann
Bewertung 9 von 15 Punkten
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THUNDERBOLT haben mich mit ihrem ersten Album im Jahr 2002 ziemlich positiv berrascht. Der Tradition folgend versehen sie nach "Demons & Diamonds" auch das zweite Album "Love & Destruction" mit einem &. Obendrein gibt es auf dem aktuellen Plattencover ein leckeres Blondinchen zu bewundern, was sicher manchem schon gengt um sich die Sache etwas nher anzuschauen. Aber uns knallharte Schreiberlinge interessiert natrlich nur die Musik. Und dazu kommen wir jetzt: Die Norweger haben ihren eingeschlagenen Weg, nmlich recht straighten Heavy Metal zu spielen, nach ihrem Debt weiter ausgebaut und den Gesamtsound etwas mehr geschliffen. Man knnte auch sagen, dass ein wenig mehr Mainstream Einzug gehalten hat. Einflsse von Achtziger-Bands wie IRON MAIDEN beispielsweise sind nach wie vor unverkennbar. Die Stimme von Tony Johannssen (k, v) zeigt ihren Messiah Marcolin-Touch (von der ersten CD) kaum noch und bewegt sich teilweise in ziemlich hohen Sphren. Die Gitarren fahren immer noch ein ordentliches Brett und der Drumsound (vor allem die Snare) ist nach wie vor nicht berauschend. Mit "Heavy Metal Thunder" (Nein, kein Cover von SAXON) befindet sich ein echter Hit auf einer Platte, die mich insgesamt im Vergleich zum Vorgnger nicht vollauf befriedigt. Der Groteil der Songs auf "Love & Destruction" hat nicht die zndenden Hooklines, die ein vollbltiges Rassealbum auszeichnen. Doch bedenkt: Ich meckere mal wieder auf ziemlich hohem Niveau! Soll heien: Die Norweger machen ihre Sache wirklich gut, nur eben nicht sehr gut...! Ach ja, bitte in Zukunft keine Songtitel wie "Sin, Sex & Spandex" mehr!
   
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