Navigation
                
23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

STRAPPING YOUNG LAD - The New Black
Band STRAPPING YOUNG LAD
Albumtitel The New Black
Label/Vertrieb Century Media Records
Homepage www.strappingyounglad.com
Verffentlichung 10.07.2006
Laufzeit 42:43 Minuten
Autor Rafael Hofmann
Bewertung 11 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Man knnte gerade meinen Devin Townsend, der Mann der niemals schlft sei in Geldnten und produziert so munter im "Halb-Jahres-Rhythmus" Alben (vgl. "Synchestra" der "DEVIN TOWNSEND BAND" mit V 01/2006), um seine Existenz zu sichern. Aber weit gefehlt, denn dieser Mann ist einfach nicht zu bremsen. Kreativitt kennt keine Zeitbegrenzung und so liegt nun mit "The New Black" bereits das fnfte Studiowerk der Kanadier von STRAPPING YOUNG LAD vor.
"The New Black" ist ein sehr typisches SYL-Album, denn so wirklich viel Neues gibt es hier nicht zu entdecken. Das eingespielte Team Simon (Gitarre), Stroud (Bass), Hoglan (Drums) und Campagna (Keyboards) mit ihrem Masterbrain "Heavy Devy" (Gitarre & Vocals) wissen eben, wie man die Fanmeute dieser stilistisch unverwechselbaren Band in ihren Bann zieht. Der Sound des neuen Longplayers ist, wie zu erwarten, fett, synthetisch und monstrs. Eine perfekte, um der Metal-Szene den Marsch zu blasen, was in diesem Falle bestens mit dem Song "Monument" funktioniert. Die Death-Fraktion kommt wohl am ehesten bei "Wrong Side" auf ihre Kosten. Bewegt sich Devin hier gesangstechnisch doch auf der gewohnten Kreisch-Schiene, die jedoch auch mit heftigen Groooowls untermalt wird. Da ganze ist selbstredend auf musikalisch hchstem Niveau gehalten und erscheint zu keinem Zeitpunkt langweilig. Dieser Song schafft den Spagat zwischen einem Death-Prgel-Album und einem "Allice im Wunderland"-Soundtrack! Absoluter Anspieltipp, denn hier gibt es bei jedem Hren eine neue Feinheit im Soundgeflecht zu entdecken. Wer "The New Black" eher gediegen konsumieren mchte, sollte sich mit dem Mid-Tempo-Song "Fucker" beschftigen, der sich ebenso auf einer FEAR FACTORY Platte befinden knnte, vom Gesang mal abgesehen. Der Titel-Track der Platte ist wieder im herzhaften Marsch-Musik-Stil gehalten, braucht sich allerdings keinesfalls hinter Ernst Mosch und seinen Egerlndern zu verstecken. Wer seinen Nacken nicht mehr bentigt, kann sich hierzu perfekt die Matte ausschtteln. Einfach wahninnig geil!
Meine Meinung: Es handelt sich zwar nicht um die Neuerfindung des Rades, auch fehlt einwahrer Brller, wie das bislang unbertroffene "Detox", aber das Gesamtkonzept des Albums ist stimmig und drfte in krzester Zeit viele freudige Anhnger finden. Mein persnlicher Kauftipp fr den Monat Juli!
   
<< vorheriges Review
BLOODFLOWERZ - Dark Love Poems
nchstes Review >>
AMETHYSTE - Thrown Off Balance


 Weitere Artikel mit/ber STRAPPING YOUNG LAD:

Zufällige Reviews