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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PSYCHOPATHIC TERROR - Fucker
Band PSYCHOPATHIC TERROR
Albumtitel Fucker
Label/Vertrieb Serpent's Eye
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Verffentlichung 10.07.2006
Laufzeit 31:58 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Nichtssagendes Cover und nichtssagendes Logo. Aber immerhin PSYCHOPATHIC TERROR und ein "Fucker" aus Finland, ist doch auch schon mal was!
Kompromisslos bis zum Anschlag startet der mysterise Silberling ohne Infozettel mit "Let There Be Revenge". Und Rache gibt es da satt! Keine Ahnung, was ich jetzt schon wieder verbrochen hab, aber der Track ballert einem ohne Punkt und Komma Hochgeschwindigkeits-Death-Metal um die Ohren, dass man zuerst erstaunt, dann gelangweilt und schlielich genervt ist. Dann doch lieber ANGELCORPSE. "Bring Me The Head Of The Prosecutor" vertieft im gleichen Tempo-Rausch und mit den kratzigen Grunts des Sngers in immerhin guter, trockener Produktion die gleiche blutige Kerbe. Interessanter weil abwechslungsreicher wird es ab dem dritten Song "Renaissance Of Your Life (A Bloodbath)". Langsamer als der ungestme Auftakt schleicht sich hier doch tatschlich ein wenig Wiedererkennungswert ein. hnlich, wenn auch thrashiger und minimal melodisch hollert die "Vengeance In Black" los, whrend mit "Dead Man Walking" eine unerwartet moshige Bang-Bombe folgt, die ganz entfernt an SIX FEET UNDER erinnert. "Teurastus" fllt neben den fast schon Black-metaligen Riffs besonders durch die Nicht-Englische Sprache (Finnisch?) auf und "This Society Is Full Of Shit" ist mit klaren Gitarren und hypnotischen Strukturen ein weiteres unerwartetes Element auf "Fucker". Gefllt aber im Gegensatz zu dem rumpligen, stumpfen "Fuck The Police", das den Abschluss markiert, ganz gut.
PSYCHOPATHIC TERROR liefern mit "Fucker" alles in allem ein etwas unausgegorenes Werk ab, das trotzdem interessanterweise seinen Reiz hat. Das liegt vermutlich am schleichenden Wandel im Songaufbau (von ultraschnell zu Quasi-Industrial-langsam), den die Scheibe von Anfang bis Ende durchluft.
   
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