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MANNHAI mögen keinen Stillstand. Zumindest sieht alles danach aus, als ob man bewusst Veränderungen herbeiführen wolle. Eine löbliche Einstellung wie ich finde. Doch was hat sich nun im Lager der Finnen getan? Zum Ersten bestehen MANNHAI mittlerweile zu 50% aus alten AMORPHIS Mitgliedern, denn zu Basser Oppu Laine gesellte sich im April '05 ebenfalls ex-Sänger der Combo Pasi Koskinen um dem Sound der Stoner seine fein röhrende Rockstimme zu leihen. In dieser Formation nahm man dann den Nachfolger zu "The Exploder" auf, "Hellroad Caravan" (sehr passender Name!). Auch hier lassen sich deutliche Kurskorrekturen feststellen, insbesondere im Sound der Produktion. Die Klampfen braten noch fetter und dominieren das Geschehen auf der Platte (u.a. "Shellshock", "Back In Red"), wie es sich für waschechten Stoner Rock nunmal gehört. Doch es fällt auf, dass das Songwriting an sich merklich homogener geworden ist, könnte auch sagen monotoner. "The Expolder" glänzte mit weitaus mehr Einflüssen und Experimenten und überzeugte mit seiner Vielfalt. Grooves sind hier zwar zu Genüge vorhanden ("Spaceball" rockt!!), doch hätte ich mir die ein oder andere Variation gewünscht. Trotzdem hat "Hellroad Caravan" seinen ganz eigenen Charme und ist für sich alleine gesehen immer noch ein gutes Album. Diesmal mit etwas weniger Doom, dafür mit noch mehr Rock 'n' Roll und staubtrockenem Riffing. |
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