|
|
|
|
|
|
|
|
|
Ein dreifaches Wow! auf unsere polnischen Freunde von SHADOWS LAND, die uns mit ihrem zweiten Album "Terminus Ante Quem" ein überaus beachtliches, mit feinen elektronischen Einflüssen durchsetztes technisches Death Metal-Ungetüm um die Ohren gönnen. Zunächst mal fallen die ausgefallenen, da vielseitigen und einfallsreich-komplexen Schlagzeug-Parts auf, die zusammen mit den echt monströsen Riffs so einiges an Innovation und Groteske aus dem (an sich ja recht unschuldigen) CD-Player herauszuholen vermögen. Ob nun "The Absolute" (wirklich abgefahrene Rhythmus-Spielereien), "Narcotic Vision" (ebenfalls grandiose Drum-Breaks und eine unheimliche Gitarre - Klassiker!), "The Energy Of Masses" (episches, faszinierendes Riffing) oder "And The Master Says" (proggt ganz schön, die Scheiße;), der (sogar leicht avantgardistische) Prog-Stream muss fließen, haben sich Aro, Nexero und Lexative bestimmt gedacht, und so fließt das mit Industrial-Klängen angereicherte Todesblei auch höchst intensiv in ein Ohr hinein, was dann dafür sorgt, dass wenige Augenblicke später Blut aus dem anderen Ohr zu tropfen beginnt. Zugegeben, das erste Drittel der Platte ist mitreißender als der Rest geworden, dennoch sei darauf hingewiesen, dass wir es hier mit einem Mach(t)werk zu tun haben, dem ob diverser klassischer Momente eine Menge Respekt gebührt. Also, Freunde des progressiv-brutalen Death-Metals, kommt aller her, es gibt eine akustische Derbheit aus Poland (eigentlich ein recht unpassender Name angesichts der vielen guten Bands, die daher kommen) zu bestaunen! |
|
|
|