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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CATARACT - Kingdom
Band CATARACT
Albumtitel Kingdom
Label/Vertrieb MetalBlade Records
Homepage www.cataract.cc
Verffentlichung 26.05.2006
Laufzeit 41:28 Minuten
Autor Rafael Hofmann
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Die Wege der Band CATARACT und meiner Person kreuzten sich im Jahre 2004 auf dem SummerBreeze-Festival. Damals hrte ich die fnf Schweizer zum ersten Mal und war spontan Feuer und Flamme fr deren brutalen HardCore-Thrash-Style. Seit dem habe ich deren Programm der Platte "With Triumph Comes Loss" so oft als mglich Live verfolgt...ich glaube so oft wie diese Band habe ich noch keine andere in so kurzem Zeitraum hintereinander gesehen. Aber genug der Vorgeschichte. Ab Mai 2006 gibt es eine neue Scheibe zu bestaunen, die den viel versprechenden Namen "Kingdom" trgt.
Erffnet wird hier mit als Intro zu bezeichnenden "Kingdoms Rise", was zu 100% instrumental angelegt ist, jedoch den CATARACT-Charakter (welch Wortspiel) deutlich erkennen lsst. Der nahtlose bergang zu "War Of Cultures" lsst erstmals Snger und Frontshouter Federico Carminitana zum Einsatz kommen. Wobei ich hier zunchst ernsthaft zweifelte, ob das wirklich noch derselbe Snger ist, den ich vom Voralbum kannte. Der Sound und Klang seiner Stimmt hat sich wahnsinnig verndert, wobei sie durchaus kein bisschen an Druck und Wohlklang verloren hat. Selbiges kann auch auf den Gesamtsound des Albums bertragen werden, denn hier werden wieder einmal meisterliche Klnge auf Platte gebannt, die der Nachwelt auf keinen Fall verloren gehen drfen. Die Energie und Dynamik der neu erstarkten Schweizer Metal-Core-Fraktion, die auch schon im Neo-Thrash eingestuft wurde (halte nix von Schubladendenken), ist in diesem Falle ein wahrer "Ohrenschmaus", den ich mir immer und immer wieder reinfahren kann.
Zur Musik selber kann ich nicht viel sagen: CATARACT eben. Es wimmelt nur so von Groove-Parts, die im Falle von "War Of Cultures" (Track 2) bereits nach glatten 2 Minuten dem Hrer mit voller Breitseite auf die Ohren hmmern. Ansonsten finde ich das Album etwas flotter als der Vorgnger (vgl. "Sacrified fort he Wealth" oder "Denial of Life").
Mein Fazit: Die neue Platte "Kingdom" schlgt genau dahin, wo "With Triumph Comes Loss" aufgehrt hat; genau in die Magengrube! Einwandfrei! Ich freue mich schon auf die anstehende Tour bei der ich der Band sicherlich noch den ein oder anderen Besuch abstatten werde.

P.S.: Wer sich den Digi-Pack der Platte ranschafft, der kann sich ber eine reichhaltige Bonus-CD freuen, die mit LIVE-Mitschnitten und unverffentlichten Material aufwartet.
   
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