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22. September 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

TIMEMAGE - Nightmares
Band TIMEMAGE
Albumtitel Nightmares
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.timemage.de
Verffentlichung 05.05.2006
Laufzeit 56:02 Minuten
Autor Marek Schoppa
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Zwei Jahre nach Erscheinen des "Shadow Realm" Albums schiebt der Musikenthusiast Stefan Schenkel nun den Nachfolger hinterher. "Nightmares" nennt sich der 13-Tracker und fhrt den zuvor eingeschlagenen Weg konsequent fort. Das heit im Klartext, der Hrer bekommt hier eine enorme Palette metallsicher Spielarten geboten, die mit viel Liebe zum Detail verfeinert wurden. berwiegend bewegt man sich in symphonischen Gefilden, dominiert von Keyboardsounds und -arrangements, ergnzt diesen Rahmen in ausgeklgelter Art und Weise mit Einflssen aus Gothic-, Black-, Thrash-, Power und Prog-Metal, Jazz, Rock, Klassik, Funk und was wei ich noch. Kompositorisch ist diese Eigenproduktion wirklich einiges wert. Der Gesang bewegt sich stimmungsgem zwischen clean (wie ich finde einer der Schwachpunkte der Platte) und aggressiven grunts. Man merkt jedoch sehr schnell, dass hier Menschen am Werke sind, die Musik mit Herzblut und aus reiner Freude komponieren und sich dabei auf ihr eigenes kreatives Potential verlassen. Natrlich lassen sich hier und da Parallelen zu bekannten Combos entdecken, was die Eigenstndigkeit von "Nightmares" jedoch nicht zu schmlern wei. Man kann sagen, was man will, aber die Band klingt wie sie klingt: eben nach TIMEMAGE. Weiter so! Im Vergleich zum Vorgnger fllt insbesondere ins Auge, dass die Kompositionen etwas mehr an Ordnung gewonnen haben und trotz der krassen innermusikalischen Gegenstze kompakter und eindeutiger klingen. Die Produktion ist wiedermal fr eine Schlafzimmerproduktion ziemlich gut ausgefallen. Die Klampfen drcken und braten passend zum Sound, die Keys sind wunderbar integriert und stimmig. Leider wurde wie bereits bei "Shadow Realm" erneut auf den Drumcomputer zurckgegriffen. Sorry, aber derart lebendige Musik braucht einfach auch lebendige Kessel. Dieser sterile Klang nimmt der Mucke ein Gros an Intensitt. Das Artwork ist erneut recht unfangreich ausgefallen und das fette Booklet bietet wie gewohnt diverse Stberanstze.
Ergo: Musikfreunde sollten sich diese Eigenproduktion fr lppische 5 Euro zulegen. Am besten direkt im Doppelpack mit "Shadow Realm" ber die Homepage bestellen.
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