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Das dritte Soloalbum von Rhapsody Gitarrist Luca Turilli fällt beim Betrachten direkt durch das schöne Artwork auf, welches gar nicht so fantasy-mäßig rüberkommt wie seine Vorgänger und auch musikalisch hat sich bei "The Infinite Wonders Of Creation" einiges geändert. Turillis Sänger Olaf Hayer (Dionysus), den ich sehr schätze ist leider nicht permanent auf der Scheibe zu hören, da er krank war, wie ich las. Das ist schade, da so ein bekanntes Element etwas fehlt. So hat Gastsängerin Bridget Fole viel Raum, macht eine gute Figur, aber trotzdem vermisse ich den Olaf! Bei dem Uptempoohrwurm "Angels Of The Winter Dawn" ist der gute Mann zwar in einem starken Duett dabei (wenn er es ist) und rockt die Platte. Aber am Tollsten ist der Kerl bei "The Miracle Of Life" dem zweiten Ohrwurm der Platte, ein Song, wo Herr Hayer im Mittelpunkt steht. Das Album ist natürlich perfekt produziert und voller ausgefeilter, klassik-geschwängerter Arrangements mit monströsen Chören, viel Bombast und Dramatik, wie man es von Turilli gewohnt ist. Der Charakter der Songs ist aber weniger heroisch und fantasymetallisch wie Album 1 oder so spacig wie Album 2. Luca Turilli geht hier recht klischeefrei zur Sache, was ich ungemein gut finde! Eine definitive Steigerung und auch eine positive Entfernung zum Sound seiner Hauptband Rhapsody. So könnten auch bisherige Nichtfans, welche die vorherigen Ergüsse zu klebrig fanden eventuell bekehrt werden! |
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