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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

OBSCENITY - Where Sinners Bleed
Band OBSCENITY
Albumtitel Where Sinners Bleed
Label/Vertrieb Armageddon Music
Homepage www.obscenity.de
Verffentlichung 09.06.2006
Laufzeit 42:04 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Satte vier Jahre haben uns die Norddeutschen OBSCENITY seit "Cold Blooded Murder" auf dem Trockendock versauern lassen. Jetzt aber wird wieder zum Sturm geblasen, denn "Where Sinners Bleed" steht in den Regalen!
Treu geblieben sind sich die Brutalo-Deather, so dass man direkt hrt wer einem da die Gedrme rausreit. In druckvollem Sound (Jrg Uken, Soundlodge) macht einen direkt "Obsessed With Slavery" so dermaen platt, dass man nur noch mehr haben mchte. Klar im Fahrwasser der Ami-Kannibalen geht es hier richtig schn derbe und vor allem schnell ab, nur um in der Mitte einem brachialen Moshpart Spalier zu stehen. Voll in die Nsse trmmert dann "Die Again", in dem OBSCENITY hochprzise losblasten und sich im Temporausch suhlen. "Mutate To Scourge - Infecdead" prsentiert dann zur Auflockerung thrashige Leads, wobei sich die im Infoschreiben hervorgehobenen neuen Thrash-Einflsse insgesamt sehr bedeckt halten. So ist auch "Incomplete" eine Death-Metal-Abrissbirne, wie man das haben will. Superderbe und intensiv ("Intense"...) whlt sich hier der Refrain durch die Eingeweide und lsst dem folgenden "Out Of The Tombs" die Aufrumarbeiten brig. Auch hier wird aufs derbste gewalzt, whrend man aus dem Matteschtteln gar nicht mehr rauskommt. Auf den Rest der Scheibe einzugehen wre bei der Menge an Death-Metal-Perlen mig, zumal OBSCENITY wie gehabt in allen Geschwindigkeits-Lagen zu begeistern wissen. Egal ob ungestm die Felle verdroschen werden oder schwergewichtig gegroovt wird, die Norddeutschen haben es einfach drauf. Das ist zwar schon lnger bekannt, "Where Sinners Bleed" stellt diese Tatsache aber sowohl auf technischer als auch auf songwriterischer (h?) Seite ein weiteres mal (ein)drucksvoll unter Beweis.
   
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