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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

GOD DETHRONED - Into the Lungs of Hell
Band GOD DETHRONED
Albumtitel Into the Lungs of Hell
Label/Vertrieb Metal Blade Records
Homepage www.goddethroned.com
Verffentlichung 10.02.2003
Laufzeit 37 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Endlich sind sie zurck! Was habe ich in meinem Leben schon Spa mit den blasphemischen Niederlndern um Fronmann Henry Sattler gehabt. God Dethroned Platten lege ich immer gerne auf, ohne dass sie mir langweilig werden. Augenzwinkernde "bse" Texte und "satanische Artworks" erhhen noch diesen Spa und so ist beim neuen Output wenig anderes zu erwarten gewesen. Etwas ist schon anders. Auf Platten wie (besonders) "The Grand Grimoire", "Bloody Blasphemy" oder "Ravenous" wurde durch vereinzelte Keyboardsounds manchmal Gothic-artige Atmosphre erzeugt, whrend durch Knppler wie "Boiling Blood" ein Gegenpol erschaffen wurde. Dieser Gothicsound wurde vollkommen ber Bord geworfen und auch etwas die Brutalitt frherer Platten, was dazu fhrt, dass God Dethroned sich nicht wiederholen und so berraschen. Sie sind keinesfalls kommerzieller, sondern anders, kompakter und durchdachter geworden. Die Songs wurden auf ein wesentliches reduziert, blanke Raserei findet man selten eher wohlberdachte Strukturen und geniale Midtemporiffs mit Ohrwurmqualit wie beim Titelstck. Henrys aggressiver Gesang ist geblieben, wenn auch mehrstimmige Growls nicht mehr vorkommen. Alles wirkt irgendwie mehr thrashlastiger an manchen Stellen und dadurch hebt sich die Platte um einiges von ihren Vorgngern ab, was gut ist. Auch wenn viele Bands immer die gleiche, oft auch gute Platte verffentlichen, vermisse ich immer ein Aha Erlebnis, was ich hier habe! Auf alle Flle haben God Dethroned die besten Riffs ihrer Karriere auf dieser Platte vereinigt und spielen technisch auf hohem Niveau. Geniale melodise Leads paaren sich mit Doublebassgewitter und immer ist dieses Hndchen fr Hits da. Hrt euch nur mal den Ohrwurm "Enemy Of The State" oder "The Tombstone" an und ihr wisst was ich meine. Doch ist die Platte als ganzes klasse und das einzig negative ist die kurze Spielzeit von 37 Minuten. Lang genug fr eine Death Metal Platte, aber wenn man so unterhalten wird wie hier, ist es viel zu kurz. Diese Band kann keiner mehr stoppen, mit dieser Platte sollten God Dethroned endlich auf den Death Metal Thron kommen, ohne wenn und aber. Hchstens Amon Amarth drfen als Vikingernachbarn daneben sitzen!
   
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