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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SWEET ADDICTION - Class And Dignity
Band SWEET ADDICTION
Albumtitel Class And Dignity
Label/Vertrieb Alleycat Records
Homepage www.sweetaddiction.se
Verffentlichung 16.01.2006
Laufzeit 31:09 Minuten
Autor Roland Wohde
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Kurz aber recht heftig ist sie geworden, die Debtscheibe der Schwedischen Rotz Punk Rocker Sweet Addiction. Mit einer maximalen Lnge von ca. drei Minuten geben die Jungs elf Mal ordentlich Gas und zeigen, dass sie Feuer unterm Hintern haben. Ohne viel unntiges Geplnkel wird ungestm losgeschreddert was das Zeug hlt, wobei die vier Schweden aber manch mal zu hektisch wirken und die Abwechslung etwas zu kurz kommt. Erstaunlich, dass die Jungs trotz der knackig kurzen Songs immer noch Zeit fr Solos finden. Inhaltlich wird nicht sonderlich viel Neues geboten. Bands der skandinavischen Sptneunziger Rotzrock Szene drften fr die Jungs keine Unbekannten sein und so wird das, was zu Beginn mit "Sound Of The Revolution" noch richtig Spa macht, im Laufe der nchsten halben Stunde etwas langweilig, auch wenn sich eine Menge coole Sing-Alongs und Mitgrlparts finden lassen. Hier knnte das Ausbauen der ungewhnlichen Elemente wie z.B. die dezent eingebauten Blser bei "Spiritual Negro" oder der Klaviereinsatz und das wirklich coole Duell zwischen Gitarre und Mundharmonika in "The Sick Kids Have Grown Up" helfen, um eine selbststndigere Duftmarke zu setzen. Fr mich ein weiteres Manko ist der unntig angezerrte Gesang, der den Gesamtsound vermatscht und mir mit fortlaufender Spielzeit ganz ordentlich auf den Zeiger geht. Aber das ist wohl Geschmacksache.
Bleibt ein ganz ordentliches Debt, das zwar noch ein paar Schwchen hat, aber Punkrockern als Soundtrack fr eine znftige Abrissparty auf jeden Fall reichen sollte.
   
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