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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SETHERIAL - Death Triumphant
Band SETHERIAL
Albumtitel Death Triumphant
Label/Vertrieb Regain Records
Homepage www.setherial.com
Verffentlichung 15.05.2006
Laufzeit 38:30 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 12 von 15 Punkten
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2003 erschien das letzte Lebenszeichen von SETHERIAL, "Endtime Divine". Zwischenzeitlich wurde es ruhig um Schwedens Vorzeige-Black-Metaller, was nicht zuletzt an einigen personellen Umstrukturierungen lag. So wurde der erst 2003 als Basser rerekrutierte Original-Drummer Zathanael durch Funestus Inferis ersetzt. Problematischer war aber den Weggang von Wrath (aka Kristoffer W. Olivius) zu verkraften, der sich fortan ganz auf NAGLFAR konzentrieren wollte.
Infaustus erhielt schlielich die Rolle in Wrath's Fustapfen zu treten, ein etwas undankbares Erbe. So hat der Mann schwarzes Gekeife zwar durchaus drauf, bringt aber leider nicht ganz den boshaften Hass in der Stimme rber, wie sein Vorgnger. Auch musikalisch hat sich einiges im Lager der Schweden getan, so dass man getrost behaupten kann, dass "Death Triumphant" das abwechslungsreichste Album der Unterwelt-Barden bis dato ist, und das ohne die Wurzeln zu vernachlssigen. So ist die Basis selbstverstndlich nach wie vor eiskalter, pfeilschneller Schweden-Black, der ohne Kompromisse die Konkurrenz von der Bhne fegt. Man hre nur den Opener "Limbo Of Insanity" und den Titelsong "Death Triumphant", den man im Refrain schn inbrnstig mitgeifern kann. "With Vains Wide Open" kommt nicht an "My Vains Are Open" ran (geht das berhaupt??), begeistert aber trotzdem durch gaaaanz dezente, flchige Keys, die Temperaturen um den absoluten Nullpunkt aufkommen lassen. "Relinquishment From The Unlighted Chambers" schleppt sich nach einem ungestmen Auftakt bedrohlich langsam aus den Boxen und bietet neben einer druckvollen Rhythmusfraktion Militr-mige, MARDUKsche Marsch-Musik (MMMMM, lecker). Heit dass in den Breaks coole Schlagzeug-Arbeit gefahren wird, die immer wieder von klirrenden Riffs zerfetzt wird. "Hellstorms Over The Empyrean" ballert im Anschluss wieder mit durchgetretenem Gaspedal los, zeigt sich aber im Verlauf der Platte gem wieder recht abwechslungsreich.
Bei allem durchdachten Songwriting haben sich SETHERIAL trotzdem die Dynamik und Ungestmheit der Anfangstage bewahrt, so dass ich "Death Triumphant" zusammen mit "Hell Eternal" knapp hinter das berwerk "Nord..." platziere. Fakt ist, dass sich das Warten gelohnt hat und dass die Band die interen Umstrukturierungen gut verkraftet hat. Das Ergebnis keift fr sich.
Das limitierte DigiPack hat brigens als Bonus noch "Fr Dem Mitt Blod" (von "Nord..." bwz. der 7") mit dabei!
   
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