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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FREEDOM CALL - Eternity
Band FREEDOM CALL
Albumtitel Eternity
Label/Vertrieb SPV
Homepage www.freedom-call.net
Verffentlichung 2002
Laufzeit N/A
Autor Aline Rser
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Yeah! Wieder mal wird bewiesen, dass die Deutschen den Italienern in Sachen "Symphonic Epic Hollywood Metal" (oder wie auch immer) durchaus das Wasser reichen knnen. Auf ihrem dritten Album berzeugen Freedom Call erneut durch schnelle Rhythmen, Hymnengesnge, vielseitige Arrangements und mit Power durchsetzte Atmosphre. Nach den Vorgngeralben "Stairway to Fairyland" und "Crystal Empire" ist das Quartett aus Nuremberg seinem Stil auch bei diesem Album treu geblieben. Trotzdem scheuen sich Chris Bay (Vocals, Gitarre), Ilker Ersin (Bass), Dan Zimmermann (auch Gamma Ray, Drums) und Cede Dupont (Gitarre) nicht davor, experimentell zu sein und mal etwas Untypisches auszuprobieren. So zum Beispiel "Bleeding Heart" und "Turn Back Time", zwei relativ ruhige Nummern, bei denen sogar Akustikgitarren eingesetzt werden. Whrend "Bleeding Heart" eher progressiv gespielt wird, ist "Turn Back Time" mit seinem 3/4 - Takt das gediegenste aller Stcke und erinnert durch seinen stellenweise mittelalterlichen Gesang an Blind Guardian. Bei den restlichen Songs regiert jedoch Speed und Temperament. So zum Beispiel der Opener "Metal Invasion", der mit seinen mehr als sieben Minuten Spielzeit der lngste Track auf dem Album ist. Als erstes schwingen einem vielversprechende Mnnerchre entgegen, die bald von rasenden Drums, dudelnder Gitarre und groen Keyboardmelodien untersttzt werden. Textzeilen wie "Raise your swords", "A hail to the Metal Invasion" und "We are the knights on a glory ride" lassen Erinnerungen an Manowar aufkommen und werden immer wieder von klassischen Fanfarensten untermalt...- einfach groartig! Freedom Call zeigen sich insgesamt sehr abwechslungsreich. Zwischen Gute - Laune - Sound finden sowohl melancholische Passagen als auch ein Gastsnger, der pltzlich auf Death - Metal - Basis dem Song "Ages of Power" eine ganz andere Note verleiht. Oft benutzt die Band Keyboardchre und Echos, jedoch auch originale Backgroundsnger, darunter brigens Tobias Sammet (Edguy) und Oli Hartmann (At Vance). Das dstere, christliche Cover wurde, wie auch die letzten beiden Alben, von Paul Raymond Gregory (Saxon u. a.) entworfen. Auf seine Art ist es zwar eindrucksvoll, passt aber meiner Meinung nach nicht so recht zum Musikstil der Band. Das Album ist auf jeden Fall ein Kracher und ich bin mir sicher, dass sich Freedom Call auch live bereits bewiesen haben und noch werden!
   
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