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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

APPEARANCE OF NOTHING - Behind Closed Doors
Band APPEARANCE OF NOTHING
Albumtitel Behind Closed Doors
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.appearanceofnothing.com
Verffentlichung 01.04.2006
Laufzeit 36:42 Minuten
Autor Snke Hansen
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Die Prog Metal Band APPEARANCE OF NOTHING kommen aus der Schweiz und verffentlichen mit "Behind Closed Doors" ihr erstes Album und machen einem das Schreiben einer CD-Kritik nicht wirklich leicht.
Das Intro "The Spell" gibt eine etwas merkwrdige Marschrichtung vor - orchestralisches Technogedns trifft es wohl am ehesten. Relativ nervig.
Die folgenden sieben Songs weisen sowohl groe Strken als auch echte Schwchen auf. Was die Schweizer echt drauf haben: Eingngige Passagen zu schreiben, die schnell hngen bleiben und einen unbestechlichen Charme versprhen. Was das Ganze davon abhlt, eine wirklich geile Platte zu sein: Jene einzelnen Passagen passen songintern nicht immer zusammen und werden hufig von Breaks unterbrochen, die zwar typisch prog sind, aber dennoch nicht in den Kontext passen. So klingt manches leider sehr zusammengeschustert, frei nach dem Motto: Wir haben zwei coole Sachen, die kleistern wir jetzt zusammen, packen noch ein bisschen elektronisches Zeugs obendrauf und fr die Abwechslung hauen wir noch ein paar Fills dazwischen, fertig ist der Song. Aber letztlich ist es ja nun mal so, dass ein geiler Chorus (wovon es hier wirklich reichlich viele gibt, vorallem die melancholischen Geschichten wissen echt zu berzeugen!) allein noch keinen guten Song ausmacht. Zudem erscheint bisweilen das Keyboardgedudel ein wenig sehr nervig, da schwer synthetisch.
Was man der Combo allerdings wiederum zu Gute halten muss, ist der recht gute Snger, der nicht nur markant, sondern auch sehr variabel rberkommt. Auerdem befindet sich mit dem Song "The Saint" eine sehr geile Ballade auf "Behind Closed Doors", die nachvollziehbar komponiert wurde und zudem sehr gefhlvoll ist.
Unter Strich bleibt eine Scheibe mit einem hohen Anteil an wirklich coolen Sachen, die teils von einem unschlssigen Songwriting berschattet wird und mit ihren zeitweise elektronischen Elementen mitunter auch nerven kann.
   
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