Navigation
                
24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

NEAERA - Let The Tempest Come
Band NEAERA
Albumtitel Let The Tempest Come
Label/Vertrieb Metal Blade
Homepage www.neaera.com
Verffentlichung 7.04.06
Laufzeit 50:35 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 12 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Man knnte gemein sein und Neaera einfach ratzfatz in die Metalcore Schublade stecken. Damit wrde man den Mnsteranern aber nicht gerecht werden. Klar haben sie ordentliche Moshparts im Programm und auch melodische Gitarrenlufe, doch erinnert das ganze teils vielmehr an richtig fett produzierten Black Metal. Gerade der extreme Kreisch-/Grunzgesang von Snger Benjamin Hilleke und die flirrenden Gitarren lassen stets eine schwarz angehauchte Atmosphre ber dem ganzen Gebrate schweben. Im Grunde spielen die Herren eine enorm pralle Mischung aus Schweden Death, mchtig groovendem Thrash, einigen Hardcoreanleihen (Moshparts, ...) und eben jener besagten Prise Black Metal.
Klingt geil? Isses auch! Es fllt mir schwer Highlights hervorzuheben, da wirklich alle Songs auf einem Hammerniveau dahergeknppelt kommen. Neaera haben zudem ein Hndchen fr extremst abwechslungsreiches Songwriting. Die Platte wird verdammt noch mal nicht langweilig; sei es ein Gastauftritt von End Of Days Snger Kevin Otto (is jetz wirklich nur geraten, konnte die Info nirgends finden, fresse aber nen Besen, wenn's nich so is!) bei God-Forsaken Soil, der geile Schlagzeuganfang von The Crimson Void oder der gnadenlos groovende Schluss von I Love The World. Let The Tempest Come berzeugt in allen Belangen und sollte der Band etliche neue Fans bescheren. Wer nach Einfuhr dieser Platte immer noch behauptet, Neaera seien Metalcore, hat im Metal-Unterricht nicht aufgepasst.
   
<< vorheriges Review
VREID - Pitch Black Brigade
nchstes Review >>
GRAVEN - The Shadows Eternal Call


 Weitere Artikel mit/ber NEAERA:

Zufällige Reviews