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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THEATRE OF TRAGEDY - Storm
Band THEATRE OF TRAGEDY
Albumtitel Storm
Label/Vertrieb AFM Records
Homepage www.theatreoftragedy.com
Verffentlichung 24.03.2006
Laufzeit 48:16 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 10 von 15 Punkten
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In den 90ern hatten die Norweger Theatre Of Tragedy eine Vorreiterstellung und verkauften mit dem doomigen Gothic Metal und den ersten drei Alben inklusive Maxis und E.P.s eine Menge Einheiten. Doch schon beim dritten Album "Aegis" gab es nach einigen Lineupwechseln schon Querelen. Auf den nachfolgenden Alben "Musique" und Assembly" gab sich die Band elektronischen Sounds hin, welche meiner Meinung nach nur durch wenige Songs berzeugen konnten und durch den sehr verfremdeten "Sprechgesang" des ehemaligen Frontgrunzers Raymond I. Rohonyis nervte. Der Mann kann wirklich nicht singen und sollte lieber wieder growlen!
Nach diesen Alben war die Kluft zwischen Liv Kristine (heute Leave's Eyes) , welche nun schon lnger in der BRD lebte und der Band recht gro, weswegen sie gefeuert wurde! Ihre Nachfolgerin Nell, hnelt der Vorgngerin schon etwas von der Stimme und brachte auf der 2004er Tour, die alten Kamellen gut rber. Es dauerte jedoch zwei Jahre, bis Theatre Of Tragedy mit dem Album "Storm" und der neuen Plattenfirma AFM wieder aus der Versenkung kamen.
"Storm" hat im Gegensatz zu den kitschigen Anfangstagen ein sehr dezentes Cover und begeistert von der ersten Sekunde an mit fett produziertem Uptempo Gothic Metal! O.k. nun werden einige sich am Kopf kratzen und sagen: "Das hat ja weder was mit den Anfangstagen, noch irgendwas mit den elektronischen Platten zu tun!"
So kann man das nicht sehen. Theatre Of Tragedy gehen sicher zurck zu den Wurzeln und man erkennt auch Teile der Songs direkt als T.O.T., doch wieso eine platte Kopie alter Hits liefern? Die Band klingt metallischer, unkitschiger und rockender denn je. Nur der oben erwhnte Beitrag von Raymond I. Rohonyis ist leider immer noch Sprechgesang, der jedoch diesmal etwas runder und weniger verfremdet rberkommt. Ein paar Growls htten die Sache aber schon fetter und geiler gemacht. So rocken Theatre Of Tragedy 2006 in einer Szene, wo es Dutzende von Gothic Metal Bands hnlicher Art gibt und haben es natrlich schwerer sich zu behaupten, zumal sich die Band nicht sehr von hnlich gelagerten Bands unterscheidet.
Man kann Theatre Of Tragedy natrlich Kalkl unterstellen mit "Storm" wieder hrter / metallischer zu rocken, man kann aber auch einfach Spa an der Platte haben und sich freuen, dass die Band wieder da ist!
   
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