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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MADDER MORTEM - Desiderata
Band MADDER MORTEM
Albumtitel Desiderata
Label/Vertrieb Peaceville Records
Homepage www.maddermortem.com
Verffentlichung 07.04.2006
Laufzeit 54:49 Minuten
Autor Snke Hansen
Bewertung 4 von 15 Punkten
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Dies ist das bereits vierte Album der Combo und gleichzeitig das erste, das ber Peaceville Records luft. Ich persnlich habe bisher noch nichts ber und/oder von MADDER MORTEM gehrt. Und wenn die bisherigen Platten genau so sind wie "Desiderata", dann bereue ich das auch keineswegs. Die Band versucht scheinbar ein bizarres Klangbild zu gestalten, zusammengebastelt aus sehr tiefen und krummen Gitarrenriffs und einem jammernden Frauengesang. Und genau das ist es auch geworden: Schiefe Riffs, unschlssiges Songwriting, grausiges Frauengejole. In den ganz selten vorhandenen ruhigen, balladig gehaltenen Stcken (z.B. "Dystopia" oder "Cold Stone") kommt die Stimme von Sngerin Agnete sogar noch richtig schn und anmutig rber. Aber sobald die Gitarrenfraktion wieder losbrt, versagt sie auf ganzer Linie und das Ganze tut einfach nur im Ohr weh. Bestimmt ist das so gewollt, denn die Musiker haben hrbar was auf dem Kasten, aber ich frage mich: Wozu? Wozu brauch ich Ohrenkrebs? Warum soviel dissonante Melodien, dass ich beim Hinhren aggressiv werde? Bestimmt gibt es da drauen ein Sparte, die genau auf diese Mucke gewartet hat und fr die mag diese Platte der berflieger sein, aber ebenso bestimmt gehre ich nicht dazu.
   
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