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21. August 2014 - Uhr
 
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12935 Reviews in der Datenbank
DISMEMBER - The God That Never Was
Band DISMEMBER
Albumtitel The God That Never Was
Label/Vertrieb Regain Records
Website www.dismember.se
Verffentlichung 20.03.2006
Laufzeit 35:35 Minuten
Autor Snke Hansen
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Zwar steckt das Jahr quasi noch in den Kinderschuhen, aber fr alle Deahtmetal-Maniacs der schwedischen Kategorie erscheint hiermit bereits das Highlight 2006! DISMEMBER haben eine Neue, und diese hrt auf den Namen "The God That Never Was" und der ewig flieende Strom des knppelharten Elchtodes reit auch weiterhin sturzbachartig alles mit sich, was nicht bei 666 auf den Bumen ist. Dermaen brutal und melodisch zugleich waren die Dismemberianer schon lange nicht mehr. Waren die letzten drei Verffentlichungen "Death Metal", "Hate Campaign" und zu guter Letzt "Where Ironcrosses Grow" zwar allesamt sehr starke Alben, so kamen sie doch irgendwie nie an die Anzahl der Durchlufe in meinem heimischen CD-Player ran, wie ihre smtlichen Vorgnger, allen voran logischerweise die "Like An Ever Flowing Stream". Das knnte sich ab jetzt ndern, denn "The God That Never Was" hat es wirklich in sich und vor allem das Zeug zu einem Dauerbrenner.
Die ersten beiden Songs feuern direkt aus allen Rohren und machen klar, dass man nicht willens ist, auch nur einen Deut von seiner vor Urzeiten eingeschlagenen Linie abzuweichen. Der zweite Song "Shadows Of The Mutilated" findet sich brigens auf den Samplern von diversen Magazinen und ldt zu einer Hrprobe ein. Lied Nummer drei hrt auf den Namen "Time Heals Nothing" und schmeit eine gehrige Portion (Maiden-inspirierte) Melodie mit in die Esse und das typische DISMEMBER-Feuerwerk ist perfekt. Die Party ist in vollem Gange und im vierten Track "Autopsy" wird weitergetobt. Zwar mit weniger Maiden, aber dafr mit einem punkig angehauchten Schlagzeugspiel und einem doomigen Zwischenpart. Es war ja auch nur eine Frage der Zeit, bis man seinen alten Gttern in Form eines Songs Tribut zollt. "Never Forget, Never Forgive" ist einfach nur die nackte Gewalt. Mein lieber Scholli - wer das bis zum Ende durchbangen kann, hat entweder von vornherein einen muskelbepackten Stiernacken oder hinterher ein Schleudertrauma. "Trail Of The Dead" folgt als nchstes und fngt eher im lockeren Mid-Tempo an, natrlich mit einem deftigen Groove im Arsch, um dann volle Kanne Speed draufzupacken und melodiebewut nach vorne zu preschen, direkt ins folgende, instrumental gehaltene "Phantoms (Of The Oath)". Und da haben sich DISMEMBER scheinbar so richtig ausgetobt. Millionen Melodien reihen sich nahtlos aneinander und bieten somit eine perfekte Grundlage fr grandiose Soli. Kann man nicht beschreiben, muss man gehrt haben! Es folgen "Into The Temple Of Humiliation" und "Blood For Paradise", zwei weitere reinrassige Todschlger der Schweden, wobei letzterer textlich recht interessant ist, stellt er doch eine politische Stellungsnahme dar, deren Inhalt recht simpel aus dem Titel abgeleitet werden kann. "Feel The Darkness" nimmt dann ein wenig das Tempo raus und htte seinen Platz auch auf der "Massive Killing Capacity" gefunden - drckend und groovy. Das Finale heit "Where No Ghost Is Holy" und wieder mal stehen definitiv die Melodien im Vordergrund, ohne jedoch die Brutalitt zu vergessen. Ein mehr als nur wrdiger Abschluss fr eine Platte, die das gesamte Schaffen der Combo zusammenfasst und dennoch erfrischend nach tdlichem Blei schmeckt.
Der Gott, der niemals war und die Band, die es nicht ntig hat, ihren Stil der Zeit anzupassen haben sich zu einem wahren Meisterwerk der Zunft vereint - Gott sei dank.
   
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