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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

LIV KRISTINE - Enter My Religion
Band LIV KRISTINE
Albumtitel Enter My Religion
Label/Vertrieb Roadrunner Records
Homepage www.livkristine.de
Verffentlichung 03.03.2006
Laufzeit 45:05 Minuten
Autor Markus Mwis
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Wiedermal ein (Pop-)Album das die Welt nicht braucht. Das waren meine ersten Gedanken zu dieser CD und ich muss gestehen diese Ansicht hat sich beim Durchhren nicht grossartig gebessert. Dass LIV KRISTINE eine recht schne Stimme hat drfte mitterweile jeder - und die Leute die aufmerksam die Printzines unserer Szene lesen schon dreimal mehr - wissen. Es ist auch kaum mglich bei solchigen um Axel Krull oder Liv Kristine herum zu kommen, sie sind ja nahezu berall prsent. Umso mehr war ich genervt als ich diese LIV KRISTINE Platte erhalten habe. Nach mehrmaligem Hren muss ich Folgendes attestieren: Es handelt sich um 'Dark Pop', die Melodien sind eingngig und etwas 'dunkel' gefrbt, die Abmischung stimmt und es wird nach den ersten 3-4 Liedern schon klar was mit diesem Album hauptschlich bezweckt werden drfte. Dieses Album schreit regelrecht nach den Charts und diesen ganzen Goth-Kiddies die es mittlerweile gibt, was auch aus der Zusammenstellung des hier verwendeten Stils ersichtlich sein drfte. Um es mit dem altbewhrten Kuchenrezept von Omma auszudrcken: Man nehme eine Prise Electronica, einen Schuss Goth Rock, gebe es zu den Pop-Song-Strukturen und backe daraus einen Tortenboden. Das Ganze flle man mit orientalischem Flair bzw. seltsam anmutenden Instrumentierungen und bedecke es mit dem Sahnehubchen namens LIV KRISTINEs Stimme. Obendrauf noch die Coversong-Kirsche "Streets Of Philadelphia" aus dem Hause BRUCE SPRINGSTEEN und nun alles in den CD-Khlschrank und nach 45 Minuten ist der Chartstrmer-Kuchen genussfertig. Alles klar soweit? Gut.
Diese Platte mag zwar einen etwas dunklen Touch haben, LIV KRISTINE ursprnglich aus dem Metal Genre kommen, aber man merkt bei dieser Platte definitiv, dass MADONNA Livs grosses Vorbild ist. Htte man anstelle von Liv MADONNA singen lassen htte es bis auf ein paar wenige Gitarrenparts genauso gepasst. Die Platte ist was fr nebenbei, nicht unbedingt fr das Metalhead-Publikum zu empfehlen und ist auch nichts so grossartig Hervorstechendes wie es desfteren propagiert wird. Schn zum nebenbei Hren, musikalisch nicht anspruchsvoll aber dennoch nicht schlecht. Im Groen und Ganzen ist diese Platte nichts was mich in ruhigen Minuten zum Beruhigen oder Nachdenken bringen wrde, genausowenig wie es zum Bangen und Abgehn animiert. Diese Scheibe ist irgendwo mittendrin, irgendwo im Mittelfeld.
Freunde und Fans dieser Sngerin knnen diese Scheibe dennoch ruhig antesten, der Rest der Metalhemisphre kann es durchaus auch wagen, aber sagt nachher nicht ich htte euch nicht gewarnt.
   
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