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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

TORTURE KILLER - Swarm!
Band TORTURE KILLER
Albumtitel Swarm!
Label/Vertrieb Metalblade
Homepage www.torturekiller.com
Verffentlichung 24.02.2006
Laufzeit 34:38 Minuten
Autor Markus Mwis
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Dolles Cover, dachte ich mir, wird bestimmt Oldschool Death oder Thrash sein. Und was soll ich sagen: Meine Intuition hat mich zumindest nicht ganz getrogen - immerhin war fr das Cover Wes Benscoter zustndig, der u.a. schon fr MORTICIAN und VEHEMENCE den Pinsel geschwungen hat.
TORTURE KILLER spielen ganz nach SIX FEET UNDER-Manier, nur mit etwas mehr Pepp und Double-Bass dahinter. Das Album bewegt sich ganz nach den groen Vorbildern ausschliesslich im Midtempo-Bereich und glnzt von daher schonmal nicht durch Abwechslung. Betrachtet man dazu noch die Texte und die Gitarren-Riffs, kommt einem diese Band immer mehr wie eine der ach so wenigen SFU-Kopien vor. Dazu sollte man vielleicht noch wissen, dass sie nach einem SFU-Song benannt sind und auch als eine SFU-Coverband angefangen haben. TORTURE KILLER hat den andern Nachmachern allerdings zwei Sachen voraus: Zum Einen tauchen hier und da ein paar genial eingeflochtene Melodiepassagen auf und zum Anderen grunzt hier doch tatschlich Chris Barnes durch die Gegend! Wer htte es gedacht, der Grunzer der ersten Stunde hat nach den beiden vorangegangenen Verffentlichungen dieser Combo doch tatschlich Wind von dieser Band und nach und nach auch Interesse bekommen, hier den Mikrofon-Part zu bernehmen.
Eine Sache die diese Band wiederum arg nach dem Vorbild klingen lsst, wren da eben nicht diese Melodien. Melodielinien mssen ja nicht unbedingt sein um eine Death-Platte gut werden zu lassen. Hier allerdings ist das die einzige Mglichkeit, der den Stil von TORTURE KILLER zu etwas Eigenem werden lsst. Der zweite Track "Forever Dead" wechselt gegen Ende in eine der geilsten Melodic Death Hymnen, die mir je ber den Weg gelaufen ist, etwas ansatzweise hnliches findet man hier nur noch beim vierten Track "Multiple Counts Of Murder" und beim dritten Lied "A Funeral For The Masses". Damit wre die Zeit der Melodien auch schon vorbei, die Platte fllt ab und bleibt wieder im SFU-Trott hngen. Sehr sehr schade wie ich finde, diese Band hat deutlich mehr auf dem Kasten als sie zeigt und knnte durchaus noch mehr aus sich machen. So versinkt sie mehr oder weniger im oberen Mittelfeld und hat mit "Swarm!" keine Oberhammer-Platte verffentlicht, das ist aber auch nicht weiter schlimm, denn das Album lsst sich trotzdem gut hren. Fr Leute die auf SIX FEET UNDER fliegen ist es allemal empfehlenswert.
Vielleicht berraschen sie ja bei ihrer nchsten Verffentlichung mit einem etwas eigeneren Stil mehr in Richtung dieses absolut sagenhaft geilen zweiten Liedes. Es wre auf alle Flle wnschenswert!
   
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