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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FIREBALL MINISTRY - Their Rock Is Not Our Rock
Band FIREBALL MINISTRY
Albumtitel Their Rock Is Not Our Rock
Label/Vertrieb Centurymedia
Homepage www.fireballministry.com
Verffentlichung 27.01.2006
Laufzeit 42:53 Minuten
Autor Snke Hansen
Bewertung 10 von 15 Punkten
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"The Second Great Awakening", die letzte Verffentlichung dieser coolen Combo wusste 2003 Kritiker und Rockfans gleichermaen zu begeistern. Jetzt hauen sie mit "Their Rock Is Not Our Rock" den ersehnten Nachfolger raus. Und auch auf ihrem bereits vierten Album haben FIREBALL MINISTRY nicht verlernt, wie man wirklich rockt. Das zumindest wird einem direkt in der ersten Minute des ersten Songs klar, wenn einem das erste schmissige, melodische Riff entgegenhpft. Darber dieser legere, obercoole Gesang mit einem erheblichen Ozzy-Flair in Stimme und Melodiebgen. Kommt richtig gut und macht Laune auf mehr. Leichte Kost bietet auch der folgende Track "Sundown", nur mit etwas mehr Presse in der Stimme und ein geiler, im Ohr hngen bleibender Chorus. Und obendrauf noch ein schniekes Solo, ganz nach der alten Schule, mit Gefhl und ohne Skalen rauf und runter rasen. Das fnfte Stck hrt auf den Namen "Hellspeak" und ist eine sich dahin schleppende Rockwalze mit ordentlich Doom an der Hutkrempe. Herrlich. "Rising From The Deep" ist auch eine dieser Nummern, die hier nicht unerwhnt bleiben sollten, da er krftig Arsch tritt.
Darauf folgend die auch schon letzte Nummer "Save The Saved", in der Snger James A. Rota II (was fr eine Name...) noch eine ordentliche Schlagseite Lemmy in seine Ozzy-mige Stimme haut, womit sich das Album am Schluss nochmal krftig aufbumt (abgesehen von einem wirklich tzendem Gitarreneffekt im Soloteil, der mir echt auf die Eier gegangen ist!), bevor es dann endgltig vorbei ist.
Tja, was bleibt? Cooler Sound, cooles Cover, cooles Songmaterial. Leider nicht mehr. Denn die anderen fnf Songs, auf die ich nicht weiter eingegangen bin, finde ich recht uninteressant. Das ist immerhin die Hlfte der CD, und das ist leider nicht genug fr ein richtig gutes Testurteil. Htte man sich ein wenig mehr Mhe gegeben, die einzelnen Songs mehr ins Detail auszuarbeiten und vielleicht noch darauf gewartet, bis einem richtig gute Songs einfallen, bevor man zweitklassige auf eine CD packt, wre vielleicht ein berflieger draus geworden. So bleibt's halt nur eine Empfehlung, aber das ist ja auch schon was.
   
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