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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SVARTSYN - Bloodline
Band SVARTSYN
Albumtitel Bloodline
Label/Vertrieb Sound Riot Records
Homepage www.myspace.com/svartsynband
Verffentlichung 28.09.2005
Laufzeit 55:17 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 6 von 15 Punkten
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SVARTSYN waren mir bisher durch die Lappen gegangen, obwohl sie schon seit einiger Zeit durch den pechschwarzen Underground rumpeln. "Bloodline" ist daher kein schlechter Einstieg in die Black Metal-Sphren der Schweden, da es sich um ein Re-release handelt. Ursprnglich erschien das Material aus den Jahren 1997/1998 auf einer 2000 verffentlichten Split mit den mir ebenfalls unbekannten HIS MAJESTY. Als Bonus enthlt die Neuauflage die beiden Tracks der 97er "Tormentor"-EP "Goatthrone" und "Throne Of The Antichrist", die man sich allerdings auch getrost htte schenken knnen.
Etwas unentschieden bin ich was die Frage angeht, ob mir SVARTSYN jetzt zusagen oder nicht. Auf der einen Seite stehen rohe Perlen unverflschten Black Metals, auf der anderen aber auch unterdurchschnittliches Geschrammel, das man nicht unbedingt kennen muss. Trotzdem knnen die Mannen durchaus berraschen, denn die vereinzelten, zaghaften Melodien oder der extrem seltene Keyboard-Einsatz machen "Bloodline" doch recht interessant. Der Sound ist typisch 90er Black Metal, sprich ungehobelt knarzig und der Albtraum aller Trend-Kiddies. Demnach ein weiterer Pluspunkt. Aufhorchen lie mich dann der Song "Great Mysteries Of Death". Zwar hammergeil und mit Abstand das Beste auf "Bloodline" kommen mir die Riffs extrem bekannt vor. Entweder hab ich den Song schon mal zu Ohren bekommen und wieder vergessen, oder hier wurde dreist geklaut und mir fllt das Original nicht ein.
Wie dem auch sei, SVARTSYN werden nicht meine neue Lieblings-Band werden, auch wenn viele gute Momente verbraten werden. Wer auf frhe ABIGOR und noch frhere SETHERIAL mit einem Tick (frher) NAGLFAR kann, mge ein Ohr riskieren, sollte aber damit rechnen, dass die Klasse der Referenz-Bands nicht erreicht wird.
   
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