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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CHAIN COLLECTOR - The Masquerade
Band CHAIN COLLECTOR
Albumtitel The Masquerade
Label/Vertrieb Sound Riot Records
Homepage www.chaincollector.com
Verffentlichung 04.11.2005
Laufzeit 47:33 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Seit 2003 werden in Norwegen bereits Ketten gesammelt, wobei Recken von CARPATHIAN FOREST, GREEN CARNATION und TRAIL OF TEARS fleiig mit dabei sind. Aber nur vom Ketten-Sammeln kann man bekanntlich nicht leben, und so stand 2004 nach nur einem Demo ("Forthcoming Addiction") der Deal mit Sound Riot an. Unter deren Schirmherrschaft wurde dann zur Maskerade gebeten, die kritisch wertvoll und optisch vollendet mit dem Cover-Artwork umgesetzt wurde.
Musikalisch gibt sich der bunte Haufen ebenfalls sehr wandlungsfhig, so dass eine Schublade alleine nicht ausreicht. Wrden die ganzen Ketten eh nicht reinpassen. Jedenfalls frnt man einer eigenstndigen aber sehr gelungenen Mischung aus Death (wenig), Thrash (mehr) und Power (mal mehr mal weniger) Metal. Hin und wieder erinnert die Mucke an IN FLAMES, dann an MACHINEHEAD, die meiste Zeit aber schlicht und ergreifend an CHAIN COLLECTOR! Wenige Platten bleiben so schnell im Ohr kleben und noch weniger Bands definieren bereits auf ihrem Debt ihren hauseigenen Stil. Sehr gekonnt wird klar gesungen, zweistimmig oder solo. Genauso gut werden aber auch Screams aus der Kehle geblasen. Und instrumental-technisch ist sowieso alles in Butter, egal ob mit schmachtenden Melodien oder fett rockenden Grooves um sich geschmissen wird. Auf der Brutalitts-Skala bewegt man sich genau wie beim Tempo im eher sicheren Mittelfeld, was die Norweger fr ein breites Publikum (so oder so...) interessant machen drfte.
Absoluter Ausnahmetrack auf "The Masquerade" ist das mittig platzierte "Crucifixion", das balladesk-gefhlvoll mit zarten Vocals beginnt. Dann setzt ein Beat ein, der einem gewissen noch halbwegs aktuellen Latino-Hit verblffend hnlich ist, nur um im weiteren Verlauf in einen Mosher erster Kajte umzuschlagen. Alleine wegen dem Track sollte man schon anfangen, Ketten zu sammeln!
Fazit: Durch eine Verkettung glcklicher Umstnde ist hier ein echtes metallisches Highlight entstanden, das nicht zuletzt wegen seines Debt-Charakters eure vollste Aufmerksamkeit verdient. Neben obigen, eher schwachen Vergleichen knnte man noch HEARSE als Schlagwort ins Feld werfen, die trotz offensichtlicher musikalischer Differenzen hnlich scheuklappenlos abschdeln.
   
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