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Dass mir das norwegische Septett bis dato gänzlich unbekannt geblieben ist, ist benahe schon eine Frechheit, eben weil ihre aktuelle Scheibe "The Acoustic Verses" eine sehr viel versprechende Seite jener Band zeigt. Mag der Fokus, wie der Name bereits andeutet, auf sehr ruhiger, ?akustischer' Musik liegen, eröffnen sich dem Hörer die Qualitäten dieser Combo vielleicht umso mehr. Ähnlich dem OPETH'schen "Damnation"-Album schieben GREEN CARNATION hier eine Platte in ihre Diskografie ein, welche eine handvoll berauschend schöner Songs enthält, die, getragen von Akustikgitarren und Gesang, Wert auf eine verträumt melancholische Atmosphäre legen. In meinen Augen: Großes Kino! Mit wenigen Tönen und einigen auserwählten Worten schafft man das, was viele Bands dieses Genres mit einer Extraportion Gain und Geschwindigkeit nicht schaffen, nämlich den Hörer mit einfachsten Mitteln zu fesseln und zutiefst zu überzeugen. Weniger kann manchmal wirklich mehr sein. Im Vergleich zu "Damnation" enthält "The Acoustic Verses" einige folkloristische Einflüsse mehr und lässt stellenweise auch Parallelen zu PAATOS und TIAMAT durchblitzen, insbesondere zu "Wildhoney"-Zeiten. Ich denke, potentielle Hörer werden sich durch diesen kurzen Abzug angesprochen fühlen. Anderen ?Metalmaniacs' wird die Scheibe wahrscheinlich eh nicht gefallen. |
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