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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BLEED INTO ONE - birth.struggle.death
Band BLEED INTO ONE
Albumtitel birth.struggle.death
Label/Vertrieb Dead Serious Recordings
Homepage www.bleed-hc.com
Verffentlichung 14.11.2005
Laufzeit 31:27 Minuten
Autor Thomas Roos
Bewertung 10 von 15 Punkten
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In den 90ern war ich oft im Saarland unterwegs. Dort gab es eine starke Szene, die sich in erster Linie dem Youth Crew Straight Edge verschrieben hatte, mit vielen Bands und etlichen Shows. Viel ist davon heute nicht mehr brig geblieben. Fnf Leute des harten Kerns, fr die es nicht nur ein Jugendspa war, haben sich 2002 in dieser Band zusammen geschlossen und halten nun gemeinsam als Erwachsene noch die Fahne hoch. Daher auch der Name. An Glaubwrdigkeit mangelt es hier keinesfalls. Das 2003 erschienene Debt-Album "Words Can't Save Us Now" hat sich auch ber stattliche 3.000 mal verkauft. Der Nachfolger fhrt das fort, was damals begonnen wurde und eigentlich noch viel mehr. Denn BIO verstehen sich als eine Band in der Tradition solcher, welche die Grundlage der Szene bildeten. Dazu zhlen vor allem Urvter aus New York wie die Cro-Mags und auch zeitlich etwas spter angesiedelte Bands wie Judge. Hinzu kommen eigene Elemente, die BIO auch etwas metallisch klingen lassen. Zudem fehlt es nicht an Mosh-Parts, manchmal fehlt es allerdings ein wenig an Schwung. Das Album vermittelt die eher pessimistische Haltung der einzelnen Mitglieder zum eigenen Leben und unserer Welt im Allgemeinen. Der Titel spricht fr sich. Dem entspricht in gewisser Weise auch die Anordnung der Songs mit Titeln wie "My Life Decays" in der Mitte und "Rest In Peace" am Ende. Ob das beabsichtigt ist, wei ich nicht, aber es passt nun einfach mal. Zum Abschluss hrt man dann noch einen Herzschlag der irgendwann verstummt und den Piepton einer Flatline hinterlsst. Der Tod als Abschluss, passend zum Konzept des Albums, welches sich auch im Layout wieder spiegelt. Dafr zeichnet Linas Garsys verantwortlich, der auch schon American Nightmare, The Hope Conspiracy, AFI und einigen anderen passende Motive geliefert hat. Die immer noch vorhandene Straight Edge Attitude der einzelnen Mitglieder ist nicht plakativ und an und fr sich auch kein magebliches Thema fr die Band, wird aber mit "Your Epitaph" deutlich. Die Raucher werden den Song nicht gerne hren...haha.
   
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