Navigation
                
18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MEDEA - Room XVII
Band MEDEA
Albumtitel Room XVII
Label/Vertrieb Snakebite Records
Homepage www.casualsilence.nl/medea...
Verffentlichung 06.01.2006
Laufzeit 61:45 Minuten
Autor Marek Schoppa
Bewertung 2 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Bei MEDEAs "Room XVII" handelt es sich um eine Prog-Rock-Oper des hollndischen Tastendrckers Henry Meeuwes (u.a. CASUAL SILENCE). Zwecks der Verwirklichung seines Projekts scharrte er Musiker von MENNEN, AYREON, DAY SIX und V-MALE um sich und verpackt sein fiktives Konzept in neun Stcken. Doch wie so oft ist es kein leichtes Unterfangen ein schlssiges und berzeugendes Gesamtwerk zu schaffen und "Room XVII" versagt meiner Meinung nach auf voller Lnge. Bereits das fundamentale Songwriting wirkt wackelig, unstrukturiert und stellenweise einfach an den Haaren herbeigezogen. Keine Melodien, die sich im Ohr festsetzten oder aber ein Interesse wecken sich die Scheibe erneut anzuhren, knnen ausgemacht werden. Hinzu kommt eine vllig unbefriedigende Instrumental- und Gesangsperformance. Zittrige und teils schiefe Gitarrensoli und fragwrdiges Schlagzeugspiel treffen auf geqult ausdruckslosen Gesang, dass dem Hrer die Forward-Taste nur so gelegen kommt. Kurz gesagt, eine unzureichende Produktion, die zwar ab der Mitte der Scheibe ("My Dual Mind" und "Dance Of The Deals") etwas an Fahrt gewinnt und leichte Assoziationen an PAIN OF SALVATION wachruft, sich jedoch ganz schnell wieder in ermdender Belanglosigkeit verliert.
Hier fehlt es deutlich an songschreiberischen Qualitten und dem ntigen instrumentalen Know-How um diese Art von Musik berzeugend rber zu bringen. Mein Tipp: SHADOWGALLERY, der perfektionistische Gegenpol zu MEDEAs seichtem Versuch.
   
<< vorheriges Review
V.A. - PUNK N ROLL A LICIOUS - Volume 2
nchstes Review >>
MALPRACTICE - Deviation From The Flow


Zufällige Reviews