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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

NEURAXIS - Trilateral Progression
Band NEURAXIS
Albumtitel Trilateral Progression
Label/Vertrieb Earache/Willowtip Records
Homepage www.neuraxis.org
Verffentlichung 05.12.2005
Laufzeit 35:17 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Da ich zum Zeitpunkt dieses Reviews gezwungenermaen Internet-abstinent lebe und das mysterise Pkchen ohne Absender, das diese Scheibe von NEURAXIS enthielt, ohne Infozettel ankam, kann ich als einleitende Info leider nur feststellten, dass mir NEURAXIS vom Namen her irgendwo ganz entfernt bekannt vorkommen.
OK, "Trilateral Progression" soll es also sein. Dazu ein Cover, das den Titel auf abstrakte Weise umsetzt und ein nchternes Logo-Design. Das lsst bisher den Schluss zu, dass wir es hier mit einem eigenwilligen, intelligenten Haufen zu tun haben, was sich auch nach den Intro-Klngen schnell bewahrheitet. Technischer Death Metal mit leicht progressiver Ausrichtung splattert aus meiner minimalistischen Eremiten-Anlage Marke "Ghetto-Blaster fr Arme". Trotzdem merkt man schnell, dass es damit noch lange nicht getan ist, denn neben zgigem Doublebass-Geballer und sowohl tief schrubbenden als auch harmonisch verspielten Gitarren-Parts und einem Vokal-Organ, dass klein Benton in nichts nachsteht, bieten NEURAXIS eine ganze Menge mehr. Da findet man keifige Vocals, clevere Leads, fr die sich auch eine klassische Metal-Truppe nicht schmen wrde, Hochgeschwindigkeits-Black-Metal-Riff-Eskapaden, akustische Auflockerer, SLAYER-Einflsse und death-grindige Zerstrungswut. Das alles packen die Herren so perfekt unter einen Hut, dass man selbigen ziehen muss und sich vor der technischen Finesse und dem Gespr fr explosives Songwriting verbeugen muss. Stndig gibt es Neues zu entdecken und dennoch bleibt der dreiachsige Fortschritt direkt im Ohr kleben. Und das liegt nicht daran, dass ich mir die Lauscher nicht gewaschen htte.
Abgerundet wird dieses superbe Stck Death Metal durch mehrere Gastauftritte von Bandmitgliedern von DESPISED ICON, AUGURY, NEFASTUS DIES und nicht zuletzt MISERY INDEX (Jason Netherton).
   
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