|
|
|
|
|
|
|
|
|
Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr brennt das göttliche Feuer in Deutschland. Denn während das Debüt der Schweden in Japan schon im Winter letzten Jahres zu haben war, wurde die Scheibe in unseren Landen erst diesen Sommer als Re-Release erhältlich. Die Truppe um Christian Rivel, den einige wohl von Narnia kennen dürften, legt also ein heftiges Veröffentlichungstempo vor. Ordentlich flott ist auch die Musik der erst im Frühjahr 2004 gegründeten Band. Hier trifft melodischer Bombast von Bands wie Rhapsody auf nicht zimperlich eingesetzte Doublebass. Dabei tritt man aber glücklicherweise nicht beständig aufs Gas und gibt den Songs durch hin und wieder eingestreute Growls eine eigene Note. Zum nebenbei Hören ist die Musik von Divinefire nicht unbedingt geeignet, da die ernorme Sounddichte dazu neigt, überladen zu wirken und nervig zu klingen. In Ruhe oder unter dem Kopfhörer sieht die Sache schon anders aus. Hier machen die vielen Kleinigkeiten, Solos und die Orchester-Arrangements schon mehr Spaß, auch wenn manchmal etwas weniger vielleicht doch mehr gewesen wäre. Und leider laufen nicht wenige Stücke irgendwie an mir vorbei, ohne richtig zu zünden, obwohl sie wahrlich nicht schlecht sind. Aber Songs die wirklich aufhorchen lassen wie der kurze Opener "Resurrection", das mit geilen Screams ausgestattete "Leaving The Shadows" oder die gelungene Coverversion von Queens "The Show Must Go On" finden sich für meinen Geschmack zu selten. Freunde des bombastisch schnellen Metals, die statt auf Kitsch auch mal auf etwas härtere Sachen stehen, sollten Divinefire aber in jedem Fall mal antesten. |
|
|
|