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20. Mai 2013 - Uhr
 
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TOMMY LEE - Tommyland - The Ride
Band: TOMMY LEE
Albumtitel: Tommyland - The Ride
Label/Vertrieb: Steamhammer / SPV
Website: www.tommylee.tv
Veröffentlichung: 02.12.2005
Laufzeit: 39:15 Minuten
Autor: Thorsten Dietrich
Bewertung: 10 von 15 Punkten
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Tommy Lee ist für viele Leute nur ein Musiker der mit Silikonblondine Pam Anderson zusammen ist(?) und für jede Menge Skandale verantwortlich war. Metalfans wissen natürlich, dass Lee ein guter Drummer ist und eine wichtige Säule der Kultband Mötley Crüe darstellt! Nun kommt mit etwas Verspätung sein drittes Soloalbum " Tommyland - The Ride" auf den Markt, wenn man sein Methods Of Mayhem Projekt einrechnet. "Tommyland - The Ride" ist anders, so anders, dass ich abends um halb Zwölf von Kollege Markus S. von der Couch geklingelt werde, da "Tommy Lee im Meer plantscht und einen Popsong singt". So krass würde ich es nicht beschreiben, aber es ist schon etwas dran an der Geschichte. Ich fände es auch ausgesprochen doof wenn Lees Soloeskapaden nach Mötley Crüe klingen würden. So hat das Ganzkörpertattoo jede Menge Gäste auf der CD (Chad Kroerger - Nickelback, Dave Navarro, Matt Sorum - Velvet Revolver, Joel Madden - Good Charlotte oder den Teeniestar Nick Carter - Backstreet Boys(!) ) und macht netten Mainstream (Hard) Rock der öfter mal nachdenkliche, leise Töne aufweist. Lee hat eine ordentliche Stimme und die gute Produktion von Scott Humphrey passt zu den Songs. Absoluter Hit der Scheibe ist das von Chad Kroeger gesungene "Trying To Be Me" ein auf dieser Platte einzigartiger, flotter Rocker, der auf jedem Nickelback Album ein Hit wäre und das Potential dieser Zusammenarbeit aufweist. Lee hat auch Humor und zieht sich und andere Promipaare in dem Ohrwurm "Tired" durch den Kakao, während der Boygroupstar Carter auf "Say Goodbye" zwar ordentlich singt, doch irgendwie auch nicht gebraucht wurde. "Tommyland - The Ride" erinnert mich auch wegen der ruhigen Atmosphäre und den öfters eingesetzten akustischen Gitarren an die Solosongs von Keith Caputo (Life Of Agony) und dürfte auch Musikliebhaber ansprechen, die nicht auf Mötley Crüe stehen!
   
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