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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SOLEFALD - Red For Fire - An Icelandic Odyssey Part I
Band SOLEFALD
Albumtitel Red For Fire - An Icelandic Odyssey Part I
Label/Vertrieb Season Of Mist
Homepage www.solefald.org
Verffentlichung 17.10.2005
Laufzeit 54:24 Minuten
Autor Markus Mwis
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Als Rezensent gibt es doch jeden Tag wieder berraschungen. Dazu zhlt auch diese CD, die vor Kurzem bei mir eintrudelte. SOLEFALD waren fr mich, trotz ihrem langen Bestehen, bis dato ein vllig unbeschriebenes Blatt. Was ein Glck dass sich das gendert hat, denn die neue Platte namens "Red For Fire - An Icelandic Odyssey Part I" ist eine hammergeniale Scheibe. Fr jeden Metaller der auf Viking Metal und den Avantgarde-Stil von ARCTURUS steht ist diese Platte mehr als nur empfehlenswert. Geboten wird eben eine Mixtur aus beidem, also genau genommen Progressive Avantgarde Epic Viking Black Metal. Klingt komisch, ist aber so. Anteile von allem lassen sich in jedem Lied wiederfinden. Das alles unter einen Hut zu bringen ist eine Meisterleistung, die sicherlich nicht jedem so perfekt gelungen wre wie SOLEFALD. Musikalisch steckt auch Einiges in diesem Album, so lassen sich einige Themen ausmachen, die sich durch das Album ziehen und in immer anderen Variationen mal hier und mal da auftreten.
Wer es bei all diesen Tatsachen noch nicht erwartet oder gar vermutet hat: Es handelt sich doch tatschlich um ein Konzeptalbum ber die Wikinger, angefllt mit allem Mglichen was skandinavische Mystik und Cornelius' Fantasie bereithlt. Die beiden Hauptmitglieder der Band sind auch Garant fr das Konzept und die Musik die hinter SOLEFALD steckt.
Lars Nedland aka Lazare (SMEGIN, BORKNAGAR, ex-CARPATHIAN FOREST, etc.) ist fr den klaren Gesang, die Synthi-Parts und das Schlagzeug zustndig, whrend Cornelius von Jakhelln Brastad (STURMGEIST) sich um den Kreisch-Grunz und die Saiten-Parts kmmert. Untersttzt werden die zwei von einer Violine, einem Cello, einem Saxophon und noch zwei weiteren Sangeskollegen. Zum einen wre da niemand geringerer als Garm (ULVER, ex-BORKNAGAR, ex-ARCTURUS) und dazu noch eine einfhlsame Sngerin, deren richtigen Namen ich leider nicht herausfinden konnte.
Der Sound ist sehr fett und sehr gut ausgewogen, was gerade die instrumentalen Nebenelemente wie die Streicher sehr gut zur Geltung kommen lsst.
Dazu kommt noch die lange Spielzeit von ber 54 Minuten, was heutzutage schon eine regelrechte Seltenheit darstellt. Es gibt brigens noch einen Hidden Track auf norwegisch, von dem ich allerdings nicht weiss, was er genau aussagen oder bewirken soll. Leider konnte ich dazu keine weiteren Anhaltspunkte und Details finden. Geplant ist brigens auch schon ein zweiter Teil mit dem wohlklingenden Namen "Black For Death - An Icelandic Odyssey Part II", welcher im Frhjahr 2006 erscheinen soll.
Fazit: Ein Album mit 1a Qualitt in jederlei Hinsicht, dass ich ganz ehrlich gesagt nicht in dem Mae bei einem Label wie Season Of Mist erwartet htte. Respekt!
   
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