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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DREAMLAND - Future`s Calling
Band DREAMLAND
Albumtitel Future`s Calling
Label/Vertrieb Dockyard 1
Homepage www.dream-land.nu
Verffentlichung 21.11.2005
Laufzeit 49:33 Minuten
Autor Olaf Reimann
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Aus der viel zitierten schwedischen Talentschmiede beehrt uns eine weitere Band, die sich dem Melodic Metal verschrieben hat. Mit tatkrftiger Untersttzung von Joacim Cans (HAMMERFALL) und Andy LaRoque, die sich beide um die Produktion kmmerten, liefern DREAMLAND ein Debt ab, das so viele mitsingkompatible und eingngige Szenen zu bieten hat, dass es fast schon wieder zu viel des Guten ist. Man bekommt nmlich den Eindruck, dass genau darauf gesteigerten Wert gelegt wurde. Die Grenze zwischen Songs, die so ausgereift sind, dass sie einfach von selbst ins Ohr gehen, und solchen, die speziell Note fr Note darauf getrimmt wurden, verschwimmt leider viel zu oft. Bei DREAMLAND ist dieser Grenzbereich erreicht. Trotzdem will ich hier nicht voreilig meckern und lieber die Vorzge dieser Konstellation hervorheben. Denn wer auf einprgsame Hooklines mit starkem Gesang steht, sollte nicht verschreckt werden und bei dieser Scheibe auf alle Flle ein Ohr riskieren.
Die Songs auf "Future`s Calling" bewegen sich zwischen Midtempo (hauptschlich)und Double-Bass-Uptempo (selten). Eine Ballade rundet das Spektrum ab. Nach einem etwas flachen Intro steigt die Band mit "Hearts Like Lions", einem straighten Rocker mit klassischem Chor-Refrain, ins Geschehen ein. Dieser Song beschreibt die Stilrichtung der Band recht treffend und soll deshalb als mein Anspieltipp gelten. Joacim Lundberg, der brigens die nchste DREAM EVIL-Scheibe eintrllern soll, leistet einen soliden Job, knnte allerdings an den (seltenen) Kopfstimmen-Einstzen noch etwas arbeiten. Die Gitarrenfraktion gibt ebenso eine ordentliche Visitenkarte ab, die Rhythmussektion sorgt fr den ntigen Druck in der passablen Produktion der Alteingesessenen Cans und LaRoque. Erwhnenswert wre noch der Gastauftritt einer Sngerin in der Ballade "Fade Away". Schnes Stck!
Sollten die Schweden in der Lage sein, ihr Material auch live entsprechend umzusetzen, drfte ihnen ein gewisser Erfolg sicher sein. Ich bin gespannt...
   
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