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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE OCEAN - Aeolian
Band THE OCEAN
Albumtitel Aeolian
Label/Vertrieb Metal Blade Records
Homepage www.theoceancollective.com
Verffentlichung 25.11.2005
Laufzeit 53:01 Minuten
Autor Daniel Ableev
Bewertung 10 von 15 Punkten
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The Ocean ist schon ein recht ungewhnlicher Bandname. Der Albumtitel klingt noch poetischer. Die Musik des Berliner Progkunst-Kollektivs frnt mit ihrer episch-progressiven, laut Band-Biographie von NEUROSIS, David Lynch, KING CRIMSON, Dal und vielen anderen, dem Surrealistischen und/oder Grotesken nicht abgeneigten Knstlern inspirierten Spielart des Death Metals allerdings in erster Linie der Poesie des Ordentlich-Die-Fresse-Einwichsens. Brachiale Gitarrenwnde in Form von dissonanzliebendem Dillinger Escape & Konsorten-Riffing (z. B. in "Austerity") in Kombination mit (fast) allen Schattierungen des guttural unterftterten Gesangs prgen das Bild von "Aeolian". Hhepunkte sind die kurios-spitzfindig eingesetzten Flageoletts gegen Ende von "The City In The Sea", das Melodische an "Killing the Flies", ist ein ganz klein bisschen wie Flamenco auf Death Metal (Death Metal kann auch schon mal Drogenwirkung entfalten), garniert mit einigen melancholischen Gitarrenlinien. "Saison En Enfer" als breakdurchsetzter, sehr technisch orientierter Beinahe-Thrash-Song wei auch zu gefallen. Paar schrge Zwischenspiele in "Necrobabes.com", "One With The Ocean" ist auch ein ziemlich cooler, straighter Shooter. "Swoon" gestaltet sich dann etwas sinnleerer. hnlicher Mangel an Begeisterungsstrmen gilt fr die 2 letzten Tracks "Queenof the Food-Chain" und "Inertia". Schnell langweilig wird es hier nicht, da man (vor allem als Homo Progressivus) stndig mit den (ach so innigst geliebten) Harmonie- und Rhythmusstrungen konfrontiert wird. Nur sind manche von ihnen nicht so unterhaltsam wie andere.
   
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