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21. Mai 2013 - Uhr
 
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THE WAKE - Death-a-holic
Band: THE WAKE
Albumtitel: Death-a-holic
Label/Vertrieb: Spinefarm Records
Website: www.the-wake.com
Veröffentlichung: 11.11.2005
Laufzeit: 40:16 Minuten
Autor: Rafael Hofmann
Bewertung: 12 von 15 Punkten
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Bei THE WAKE handelt es sich musikalisch um die schwedischsten Finnen (man verzeihe mir diesen interkulturellen Vergleich), die ich jemals zu Ohren bekam. Ohne das Wissen, dass die vier Jungs aus dem nord-östlichsten Land der skandinavischen Halbinsel kommen, hätte ich die Platte ganz schnell der Death-Metropole Göteborg ("Jag älsker dig!") zugeordnet. Mit "Death-a-holic" haben die Nordmänner ein massives thrashig-melodisches Fundament für den hoffentlich bald einsetzenden Turbo-Durchstart-Erfolg geschaffen. Ich könnte mir vorstellen, dass es dieser Band auch geht, wie es damals den (Zitat: "schwulen") Dänen von ILLDISPOSED widerfahren ist. Die Jungs bleiben erst echt lange ein exklusiver, hochwertiger Underground-Tipp, jedoch seitdem sie bei ROADRUNNER eingestiegen sind, ziehen sie ab, wie der bekannte Namensspender des Labels.
Nun aber auf den Grund der Tatsachen: Hier gibt's genau 40 Minuten lang richtig was auf die Mütze. Eine Platte ganz nach meinem Geschmack. Beschreiben lässt sich das ganze mit einem Satz: "All killer - no filler!" Der Song "The Elbow Of Zeus" ähnelt dem Charakter von "Ravenous", allerdings gibt's hier noch ein bissle filigranere Gitarrenriffe zu hören. Zu den Gitarren sie an dieser Stelle ohnehin ein Einwurf beschrieben: Die Band hieß ursprünglich (Gründung 1996) "Bleeding Harmony". Nehmen wir doch diesen Bandnamen mal etwas genauer unter die Lupe. Die Harmonien haben Kaj, Jani, Wellu und Sakari in diesem Album eindrucksvoll für die Ewigkeit auf Platte gebannt. Bliebe noch das "Bleeding" zu erwähnen, was sich vom reinen Höreindruck sicherlich auf die verschlitzten Fingerkuppen der beiden Feinmechaniker Jani und Sakari an den Saiten beziehen muss. Ein absoluter Wahnsinn, wie sich die Kerle auf "Death-a-holic" auf ihren 24 Bünden austoben. Bestes Anschauungsmaterial bieten hier die Songs "Downward Groove" (der Name ist hier 100% treffend) oder "Good For Nothing"!
Fazit: Alle Fan von ARCH ENEMY, IN FLAMES, SOILWORK und HEAVEN SHALL BURN (ernsthaft) sollten ein Ohr auf diese Platte werfen. Eine tiefgreifende Enttäuschung ist zu 100% ausgeschlossen!
   
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