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Weder Bandname noch Cover oder gar die Musikrichtung sind originell, aber irgendwas ist an den Schweden von StormCrow und ihrem Debütalbum "No Fear Of Tomorrow" dran, was mich begeistert. Musikalisch bieten die Schweden typischen Melodic Power Metal, der auch aus Finnland stammen könnte, aber durch den superben Gesang des Frontmanns Anders Hjärtström wieder in Richtung Schweden gedrückt wird. Der Mann braucht sich nicht hinter Größen wie Göran Edman, Thomas Vikström oder Joacim Cans zu verstecken. Dieser Kerl hat das gewisse Etwas und ein recht breites Spektrum, so dass er alles singen könnte und den Songs zusätzliche Facetten gibt. Der Opener des Albums "Million Miles" ist direkt ein eingängiger Ohrwurm, den Bands wie Sonata Arctica oder Stratovarius nicht besser hinbekommen würden. Der Refrain spukte mir einige Tage durch den Kopf und konnte erst durch derben Thrash aus meinen Gehörgängen verbannt werden. Vielen Dank, StormCrow! Einigen Leuten wird die Band an manchen Stellen vielleicht zu klebrig sein, das ist mir egal, die sollen sich dann die Hände an der Tischdecke abwischen. StormCrow schreiben abwechslungsreiche Songs, die nicht nur im Midtempo verharren, haben eine ordentliche Produktion, was ihnen fehlt ist Eigenständigkeit. Ich will eine CD anmachen und direkt sagen können, dass ist die oder jene Band! StormCrow haben das Pech in einer Sparte zu stecken, die voller als manches deutsche Arbeitsamt am Morgen ist. Für ein Debüt ist "No Fear Of Tomorrow" trotzdem mehr als ordentlich und dürfte Fans oben erwähnter Übeltäter mehr als ansprechen! |
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